Inden/Aldenhoven: Favoritensiege und starke Lokalmatadoren beim Indeland-Triathlon

Inden/Aldenhoven : Favoritensiege und starke Lokalmatadoren beim Indeland-Triathlon

Mit Favoritensiegen endete die fünfte Auflage des Indeland-Triathlons in der Königsklasse. Bei den Herren machte Oliver Strankmann den Hattrick perfekt und siegt zum dritten Mal in Folge in einer Zeit von 3:49,58 Stunden.

Bei den Damen ließ die ehemalige Jülicherin und amtierende Ironman-Weltmeisterin ihrer Altersklasse, Beate Görtz, die Konkurrenz hinter sich und lief nach 4:13,02 Stunden im Aldenhovener Römerpark über die Ziellinie. Vom Top-Athleten bis zum Breitensportler sorgten rund 1000 Ausdauersportler bei diesem Fest der Triathleten für einen interessanten und spannenden Dreikampf mit Schwimmen im Blau-steinsee, Radfahren rund um den Tagebau Inden und dem Abschluss-Lauf in Aldenhoven.

Zahlreiche Topsportler maßen in der Königsdisziplin, der Mitteldistanz über 1,9 Kilometer Schwimmen, 86 Kilometer Radfahren und 20 Kilometer Laufen ihre Kräfte. Aber auch auf der Kurzdistanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Rad, 10 km Laufen) tummelten sich Triathleten von Rang und Namen. Dass auch hier dieser Wettbewerb einen hohen Stellenwert in der Szene genießt, erkennt man daran, das erstmals zwei offizielle Liga-Wettkämpfe der NRW-Liga und der Verbandsliga Süd im Rahmen der Veranstaltung ausgetragen wurden.

In dieser leistungsstarken Klasse, der höchsten in NRW, ging mit dem Team Indeland Düren auch eine Mannschaft aus der Region neben 17 anderen Teams an den Start. Als Aufsteiger hat die Dürener Mannschaft sich den Klassenerhalt als Saisonziel gesetzt. Selbstverständlich wollten André Pabich, Norbert Effertz, Thomas Philippen, Jörg Lüttgen und Nils Kalk ihr Heimrecht nutzen und Punkte für den Klassenerhalt sammeln. Am Ende landeten sie auf Platz 12. „Ich glaube, wir sind jetzt in der NRW-Liga angekommen”, meinte Jörg Lüttgen.

In der Volksdistanz mit zahlreichen Hobby-Athleten über etwas „kürzere” Strecken (500 Meter Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen) wurden ebenfalls gute Leistungen erbracht. Sie entschied das Dürener Team „DDD - Die Dreisten D” mit Frank Paschke, Robert Dreyling und Philipp Guere in der Endzeit von 1:03,40 Stunden für sich.

Unter den 350 Volks-Triathleten ging auch der neue Leiter des Tagebaus Inden, Stephan Strunk, an den Start, der sein Revier aus neuer Perspektive kennen lernte. „Es war für mich eine tolle Erfahrung. Das war schon Gänsehautfeeling”, freute er sich. Zum zweiten Mal wurde auch beim Firmen-Triathlon die fitteste Firma im Indeland gesucht. Drei Mitarbeiter eines Unternehmens teilen sich dabei die Disziplinen des Volkstriathlon. Den Sieg sicherten sich die Stadtwerke Düren.

Ein Unfall ereignete sich leider, als ein Hobbyradfahrer aus einer Seitenstraße in eine Gruppe Athleten fuhr. Zwei Sportler wurden ins Krankenhaus eingeliefert.