Erkelenz-Lövenich: Fasziniert durch das Schwarzlicht

Erkelenz-Lövenich : Fasziniert durch das Schwarzlicht

Zugegeben, Schwarzlichttheater übt immer einen besonderen Reiz aus.

Denn dort bewegen sich Gegenstände wie von Geisterhand geführt scheinbar schwerelos im dunklen Raum, die die Phantasie der Zuschauer anregen und auch für ein wenig Gruseln sorgen.

Diesen besonderen Effekt hat die Nysterbachbühne Lövenich vor zwei Jahren für sich entdeckt und zusätzlich eine Schwarzlichtgruppe aus Kindern und Erwachsene zusammengestellt. Diese Idee nahm durch Maria Herzog mit tatkräftiger Unterstützung von Veronique Belrose-Hesse und Anke Feldges Gestalt an, man gab sich den Namen „Magic-Kids”.

Im Vorspann der Aufführung „Die Geisterburg AG” feierte die neue Gruppe 2003 mit beachtlichem Erfolg Premiere. „Jahrmarktattraktionen” war diesmal auf dem Programm zu lesen. Das einstündige Spiel mit originellen Einfällen wurde in der Gaststätte Zum lustigen Dreieck aufgeführt.

Auf engem Raum und hautnah erlebten die Jungen und Mädchen das geisterhafte Spiel, das mit entsprechender Musik untermalt wurde. Die Kinder sahen im wahrsten Sinne des Wortes schwarz, bis sich plötzlich Bälle schwerelos bewegten und ein Kopf ohne alles auftaucht. Plötzlich wurden Augen, Ohren, Nase und Mund sichtbar. Geräuschlos näherten sie sich dem „Ball”.

Die Augen fanden ihren Platz am Kopf, die Ohren legten sich seitlich an, die Nase ergänzte das Bild. Als auch der Mund an der richten Stelle war, zeigte der Kopf ein strahlendes Lächeln. Da sparten die kleinen Gäste nicht mit Beifall. Ein Zauberstab sorgte mit Schleudertüchern für großes Staunen, Bänder tanzten nach der Musik, ein Apfel, eine Birne und ein Eis schwebten durch den Raum, ein Schmetterling flatterte über die schwarze Bühne und die Raupe Nimmersatt kroch nicht, sie schwebte zum großen Erstaunen der Kinder.

Erst zum Schluss klärte sich das Geheimnis der schwebenden Gegenstände auf: Kinder, völlig schwarz gekleidet, ließen die weißen und bunten Gegenstände schweben.

Der stürmische Applaus galt am Schluss Sarah Herzog, Jenny Thelen, Veronika Wackerack, René Borrmann, Divan Sieben, Hanna Hoffmann, Kathi Schmitz, Davina Birx, Gerdi Hesse, Kai Krüger und Angie Renner. Wegen des großen Interesses gab es gleich zwei Vorstellungen für die kleinen Theaterfreunde.