Heinsberg: Fäule und Borkenkäfer „fällen” Bäume

Heinsberg : Fäule und Borkenkäfer „fällen” Bäume

Zunehmende Fäule und der umtriebige Borkenkäfer sind der Grund, warum Pappeln und Fichten in Heinsberg bald mit der Axt zu Leibe gerückt werden muss.

Der Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen in Form des Regionalforstamtes Eschweiler sieht in seinem Hauungsplan für das nächste Forstwirtschaftsjahr „Endnutzungen in zwei Pappelbeständen” zwischen Randerath und Nirm so wie im Bereich Hofbruch vor.

Da im Heinsberger Stadtwald über 17 Hektar der Pappelbestände älter als 45 Jahre sind, hätten diese auch zunehmend mit Fäule zu kämpfen. Innerhalb der nächsten zehn Jahre sollen sie daher gefällt werden.

Der Borkenkäfer hat sich hingegen an einem Fichtenbestand im Bereich Altes Wasserwerk Waldenrath zu schaffen gemacht. Deshalb sei auch hier eine Zwangsnutzung unumgänglich.

Die dort zudem geplanten Strukturdurchforstungen fördern die Stabilität der Bestände und sollen der Werterhöhung dienen, da so ein besserer Wuchs erzielt werde.