Eschweiler/Herzogenrath: Eschweiler Mädchen holen zwei NRW-Titel

Eschweiler/Herzogenrath : Eschweiler Mädchen holen zwei NRW-Titel

Profis sind die erfolgreichen Teilnehmer am Landessportfest der Schulen noch nicht. Dennoch zeigten sie beim sportlichen Kräftemessen mit den anderen Schulen in NRW starke Leistungen.

Wie professionelle Athleten trainieren, konnten sich die jungen Sportler bei einer Trainingseinheit der Aachener Alemannia ansehen. Anschließend würdigte die Städteregion die besten Teams mit einer Feierstunde im „Klömpchensklub” im Tivoli.

Besonders erfolgreich waren die Sportlerinnen der Eschweiler Liebfrauenschule. Die Fußballerinnen und die Schwimmerinnen gewannen jeweils den Landestitel. Die Tischtennis-Jungen des Gymnasiums Herzogenrath erreichten den dritten Platz auf Landesebene. „Das sind wirklich ganz tolle Leistungen, die man würdigen muss”, sagte Gregor Jansen, Schuldezernent der Städteregion.

Schulrat Wolfgang Müllejans, Vorsitzender des Ausschusses für Schulsport beim Schulamt der Städteregion, sagte, dass diese „Leistungsspitzen aus der Städteregion” erkennen ließen, dass man im Bereich der Förderung talentierter Sportler gut aufgestellt sei. Dabei gehe es allerdings nicht nur um die absoluten Top-Leistungen. „Es gelingt uns, dass die Beteiligung am Landessportfest der Schulen aus unserer Region immer sehr groß ist”, sagte Müllejans. Rund 3200 Schüler nahmen im vergangenen Schuljahr in 292 Mannschaften an Titelkämpfen auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene teil. Auf dem Programm standen dabei Basketball, Geräteturnen, Golf, Handball, Judo, Schach, Tennis, Tischtennis, Schwimmen oder Fußball.

Das Engagement der Schulen unterstützt die Städteregion. „Die Initiative geht von den Schulen selber aus. Aber wir suchen aktiv den Kontakt mit den Lehrern, etwa um an Meldetermine zu erinnern”, erklärte Müllejans. Dann liegt es bei den Schulen, sich auf die Wettkämpfe vorzubereiten.

Das Fußballspielen mussten die Mädchen der Liebfrauenschule dabei nicht mehr lernen. Denn: „Wir spielen fast alle im Verein”, sagte Gina Gottschalk, 13 Jahre. „Wir haben nur ein paar Spielzüge einstudiert”, erklärte ihre gleichal-trige Mitspielerin Pia Breuer. Die Schwimmerinnen der Liebfrauenschule hatten sogar genug Selbstvertrauen, um völlig ohne Training an den Start zu gehen. „Wir sind alle im Schwimmverein. Wir haben nicht speziell für die Meisterschaft trainiert. Im Prinzip haben wir die Kreismeisterschaft als Training genutzt”, sagten Pauline Schmetz (15) und Annkathrin Haake (16).

Auf die Fußballerinnen wartete nach der Feierstunde dann allerdings noch eine Trainingseinheit der besonderen Art. Gemeinsam mit Ex-Fußballprofi Markus Daun ließen die talentierten Spielerinnen den Ball auf dem Kunstrasenplatz am Aachener Tivoli rollen.