Es vollzieht sich ein Generationswechsel

Es vollzieht sich ein Generationswechsel

Kreis Heinsberg. In seiner Begrüßung zum Treffen der ehemaligen Hauptverwaltungsbeamten lieferte Landrat Karl Gruber den Grund für die Einladung ins Heinsberger Kreishaus.

„Nach fast vier Jahrzehnten politischer Tätigkeit werde ich in den Ruhestand treten. In den vielen Jahren meiner Tätigkeit als Kreistagsmitglied, als Fraktionsvorsitzender, als ehrenamtlicher und hauptamtlicher Landrat haben sich Ihre und meine Wege mehr als einmal gekreuzt.”

Er wollte sich auch von den Männern verabschieden, die in den vergangenen Jahrzehnten an der Spitze der verschiedenen kommunalen Verwaltungen im Kreis Heinsberg gestanden haben.

So fand sich mit Oberkreisdirektor a.D. Dr. Leo Thönnissen, Kreisdirektor a.D. Franz Claßen sowie den ehemaligen Stadt- und Gemeindedirektoren Richard Nouvertné (Heinsberg), Josef Etzig (Übach-Palenberg), Heinz Houben (Geilenkirchen), Horst Soemers (Wegberg), Johannes Bürger (Hückelhoven), Josef Laumen (Selfkant) und Hellmuth Merkelbach (Waldfeucht) ein illustrer Kreis im kleinen Sitzungssaal des Kreishauses ein, der manche Erinnerung aufleben lassen konnte.

Von Seiten des Kreises nahmen neben Landrat Gruber auch Kreisdirektor Peter Deckers und Dezernent Helmut Preuß an dem Treffen teil.

In seiner Ansprache stellte Landrat Gruber fest: „Betrachtet man die Kandidaten für das Landratsamt und für die zehn Bürgermeisterposten, so ist festzustellen, dass sich doch ein deutlicher Generationswechsel vollzieht.

Während unsere Reihen ausschließlich aus Vertretern der Kriegs- und unmittelbaren Nachkriegsgeneration bestehen, so kandidieren bei der Kommunalwahl viele, für die die kommunale Neugliederung ein historisches Datum darstellt. Jene Neugliederung, an deren Umsetzung und Ausgestaltung wir alle tatkräftig mitgewirkt haben. Uns bleibt die Erinnerung an geschichtsträchtige Ereignisse und bedeutsame Entscheidungen, an frohe Stunden und bittere Momente und vor allem an unsere Gestaltungsmöglichkeiten.”

Gruber würdigte darüber hinaus das Engagement, das manch einer der „Ehemaligen” nach dem Eintritt in den Ruhestand in anderen Bereichen an den Tag gelegt habe. Etliche hätten gute Beispiele geliefert, wie man die „Zeit danach” sinnvoll habe ausfüllen können, sagte der Landrat.