Schalbruch: Erzürnt über Vandalismus an Grundschule

Schalbruch : Erzürnt über Vandalismus an Grundschule

Vandalismus in der Nacht an dem Grundschulgebäude in Schalbruch erzürnt Bürger und Anwohner der Schule.

Sie haben sich jetzt Gedanken gemacht, wie man die Missstände abstellen kann.

Franz Diecks, ein Einwohner Schalbruchs, meint: „Alleine die Tatsache, dass der Schulhof problemlos über den nicht abgeschotteten Kinderspielplatz zu jeder Zeit mit dem Auto zu befahren ist, muss uns Erwachsene zum Nachdenken veranlassen. Viele der Konfliktsituationen sind auf unzureichende Gestaltung und Gliederung des reichlich vorhandenen Spielraumangebotes rund um die Grundschule zurückzuführen. Das Aufsichtspersonal verliert durch die übermäßige Weitläufigkeit der zur Verfügung stehenden Spielfläche die Übersicht, Konflikte können nicht mehr rechtzeitig wahrgenommen werden. Die verursachten Schäden kosten durch die erforderliche Beseitigung nicht nur große Summen Geldes, sondern jeder Schaden erhöht die Unfallgefahr.”

Als Lösungsvorschlag dienten die Projekttage der Grundschule zum Thema „Gefahren rund um die Grundschule” mit dem Untertitel „Schulwegsicherung”: Überlegungen wie Spielraumgliederung im Bereich der Grundschule (Pausenhof, Kinderspielplatz, Jugendheim, Kindergarten, Dorfplatz, Kirchengelände, Bolzwiese öffentliche Straßen und Plätze).

Damit könne das Ziel, eine Eindämmung der Sachbeschädigungen und den daraus folgenden Unfallgefahren für alle an der Grundschule Tätigen, erreicht werden. Einige Schalbrucher Bürger sind gerne bereit, auf freiwilliger Basis an einem Projekt teilzunehmen.

Einige Anträge gingen jetzt an den Rat der Gemeinde. Zuerst heißt es: „Der Pausenhof der Grundschule Schalbruch sei zur Straße zwischen Grundschule und Kindergarten/Jugendheim mit einem Zaun dauerhaft abzuschirmen. Damit wäre das unerwünschte Befahren des Pausenhofes sofort unterbunden.”

Der zweite Antrag lautet: Auch der Kinderspielplatz entlang des Wirtschaftsweges sei mit einem Zaun sicher abzuschirmen. Die Einfriedung sei dabei so zu gestalten, dass spielende Kinder den Spielplatz sicher betreten und wieder gefahrlos verlassen könnten.

Auch unbeaufsichtigten Tieren - wie Hunden und Pferden - müsse der Zutritt zum Spielplatz verweigert werden.