Straeten: Erstes Dreigestirn der Vereinsgeschichte

Straeten : Erstes Dreigestirn der Vereinsgeschichte

Mit der Proklamation des ersten Dreigestirns in der noch jungen Vereinsgeschichte fügte der Karnevalsverein „La Strada Olé” dem karnevalistischen Diamanten eine weitere glänzende Facette hinzu.

„Janz Stroate drömmt von enem nur, vom Prinz, der Jungfrau un dem Buur” lautet denn auch das treffende Sessionsmotto.

Dieses spannt sich zugleich als Bogen über den neuen, in den Vereinsfarben Blau-Weiß gehaltenen Sessionsorden, der Prinz Theo I. (Busch) auf seinem Arbeitsgerät, einem Bagger zeigt, begleitet von Bauer Thomas (Rademacher) und der Jungfrau Stefanie (Stefan Ziesen).

Als Adjutanten präsentierte Sitzungspräsident Markus Herzog, der mit flotter Zunge durch das Programm des Frühschoppens im Saale Franken führte, Bernd Maaßen, Helmut Cüppers und Stephan Becker.

Sowohl der Prinz als auch der Bauer wurden aus dem benachbarten Aphoven importiert. Da jedoch Prinz Theo seinen Arbeitsplatz als Baggerfahrer in Straeten hat, ist er eigentlich schon ein halber Straetener.

Bevor Sitzungspräsident Markus Herzog ihnen jedoch die Macht übergab, galt zunächst einmal ein Dank dem erfolgreichen Prinzenpaar der Session 2002, Prinz Udo I. (Bohnen) und Prinzessin Elke (Lowis). Erste Gratulanten für das neue Dreigestirn waren die prächtigen Garden und Tanzmariechen des Vereins.

Erster auswärtiger Gratulant war das Trommler- und Pfeiferkorps aus Aphoven, das im eigenen Ort Träger des Karnevals ist. Im Kostüm des „Robin Hood” hatte es nicht nur flotte Musik mitgebracht, sondern auch noch die Aphovener Showtanzgarde als Gastgeschenk.

Auch die „Boisdorfer Jecke” unterstrichen ebenso wie die „Püescheler Klompe” oder die „Ongerbröker Kohmule” ihre Verbundenheit zu den Straetener Karnevalisten. Als die „Bröker Waatrratte”, die in diesem Jahr nicht nur Jubiläum feiern, sondern auch das Stadtprinzenpaar in ihren Reihen haben, in den Saal einmarschierten, schien dieser aus allen Nähten zu platzen.

Der SKV Schafhausen war bei der Gründung des Straetener Vereins quasi „Geburtshelfer”. Die bereits bestehende Freundschaft wurde im vergangenen Jahr noch durch die Prinzessin aus Straeten vertieft. Klar, dass auch sie wie die „Kluser Pappmule” oder die „Kerkever Jekke” beim Frühschoppen zu den willkommenen Gästen gehörte. Heinz Randerath sorgte einmal mehr für Stimmung.

An Überraschungen herrschte bis in den Nachmittag ebenfalls kein Mangel. Die Stimmungswogen schlugen hoch und der Frühschoppen ging nahtlos in einen Dämmerschoppen über.