Erste Handgriffe der Neu-Eigentümer

Erste Handgriffe der Neu-Eigentümer

Hetzerath (an-o) - "Alle 19 Grundstücke sind verkauft, der letzte Notarvertrag erfolgt noch in dieser Woche." Dies betonte Bürgermeister Erwin Mathissen bei der Übergabe der Baugrundstücke an die Bauherren und Bauherrinnen im neuen Baugebiet "In der Hütte" in Hetzerath.

Bei klirrender Kälte, strahlendem Sonnenschein und gefrorenem Erdreich fielen die ersten Spatenstiche der künftigen Bauherren allerdings nur symbolisch aus. Die Grundstücks- und Entwicklungsgesellschaft Erkelenz (GGE) hatte brandneue Schüppen mitgebracht und sie schon einmal übergeben. Als Schutz vor Erkältung gab es für die zahlreichen künftigen Hausbesitzer auch einen Erkelenzer Korn.

Nachdem im September mit den Erschließungsarbeiten begonnen worden war, die Kanal- und Baustraßenarbeiten inzwischen fertiggestellt sind, sollen die Versorgungsbetriebe voraussichtlich bis Ende Februar 2003 die Arbeiten für Erdgas, Strom, Wasser und Telefon abgeschlossen haben. Nach Frostende kann dann mit dem Häuserbau begonnen werden.

Baulandrichtwert

Die Grundstücke sind zwischen 430 und 750 Quadratmeter groß und kosteten etwa 75 Euro pro Quadratmeter. Darin sind sämtliche Erschließungsbeiträge, Vermessungskosten und Katasterübernahmegebühren enthalten. Damit wurde der aktuelle Baulandrichtwert von 120 Euro um mehr als 35 Prozent unterschritten. Der Verkauf der Grundstücke erfolgte in der Reihenfolge der Antragstellungen, wobei die einheimischen Bewerber bevorzugt worden sind. Nur jedes vierte Grundstück ging an "Nichteinheimische".

Die Flächen erwarb die GEE zwischen 1999 und 2001, im Januar 2001 fasste der Rat der Stadt Erkelenz den Beschluss, einen Bebauungsplan aufzustellen, der dann im Mai 2002 rechtskräftig wurde.

Im Gebiet können ein- oder anderthalbgeschossige Einzel- und Doppelhäuser mit jeweils maximal zwei Wohnungen errichtet werden.