Erkelenz: Erkelenzer Fahrradfrühling: Autos diesmal nicht erwünscht

Erkelenz : Erkelenzer Fahrradfrühling: Autos diesmal nicht erwünscht

„Erkelenz radelt - gesund, mobil, sauber”, so lautete das Motto, mit dem die Verantwortlichen der Stadt und des Gewerberings viele Radsportfans zum Fahrradfrühling lockten. Und wenn man den Worten von Bürgermeister Peter Jansen glauben darf, soll diese Aktion erst der Anfang sein.

Man wolle als Fahrradfreundliche Stadt noch einiges auf den Weg bringen, versprach der Bürgermeister in seiner Eröffnungsrede. Danach ging´s los.

Drei Touren mit den Zielen Ultraleichtflugplatz in Kückhoven, Feuerwehrmuseum in Lövenich und Tüschenbroicher Mühle standen zur Auswahl.

Gerd Helfer, Heinz Dickert und Josef Phlippen führten die Gruppen an, die sich auf die 20 km langen Strecken begaben. Doppelt so weit fuhr Wilfried Mercks vom Heimatverein, der „seine” Radfahrer nach (Alt) Immerath führte.

Auch eine Kunsttour, bei der verschiedene Ateliers angefahren wurden, stand auf dem Programm. Allen Touren führten wieder zurück zum Marktplatz am Alten Rathaus, denn in der Innenstadt wurde den ganzen Tag über allerhand geboten.

Trainings-Vorführungen, Live-Musik, Präsentation von Rhön- und Kunstradfahren, Versteigerung von Fundfahrrädern und die Vorstellung ausgefallener und aktueller Fahrrad-Trends gehörten zu den Attraktionen des Fahrradfrühlings.

Auch der Bürgermeister hatte sein Fahrrad für die Versteigerung gestiftet. Er wollte seinen Beitrag leisten, der Messdienergemeinschaft durch Versteigerungs- und Verkaufserlöse ein Herbstlager auf Terschelling zu ermöglichen.

Eine Fahrrad-Fehler-Fuchs-Verlosung bescherte den Gewinnern attraktive Preise wie ein hochwertiges neues Fahrrad und Einkaufsgutscheine bis zu 100 Euro Wert.

Es war eine Menge los in Erkelenz, wenngleich es auch für wenige Besucher ein böses Erwachen gab. Der Abschleppwagen des ADAC war im Einsatz, denn Autos waren im Zentrum am Sonntag nicht erwünscht.