Erkelenz: Erkelenz: Burg erstrahlt demnächst im Lichterschein

Erkelenz : Erkelenz: Burg erstrahlt demnächst im Lichterschein

Dass die Burg als eines der Wahrzeichen der Stadt abends im Dunkeln liegt, ist Heinz Küppers ein Dorn im Auge. Diese Vorgehensweise widerspräche auch den Bemühungen um ein positives Stadtmarketing.

Daher stellte der Vorsitzende des Hohenbusch-Fördervereins einen Antrag an den Bezirksausschuss Erkelenz-Mitte, in dem er anregte, das historische Gemäuer nach Sonnenuntergang anstrahlen zu lassen. Mit Blick über die Stadtgrenzen hinaus betonte er darin, dass andere Gemeinden es verstünden, ihre historischen Wahrzeichen ins rechte Licht zur rücken.

Im Ausschuss stieß er mit seiner Forderung auf offene Ohren und rege Unterstützung. Die Beleuchtung, so hieß es im Ausschuss, sei aus „technischen Gründen” eingestellt worden. Ob auch finanzielle Aspekte eine Rolle spielten, konnte auf der Sitzung des Bezirksausschusses nicht beantwortet werden. Die West Energie und Verkehr würden als Sponsor nach Küppers Ansicht ausfallen, da sie sich schon auf Hohenbusch und für die Ratheimer Burg engagierten.

Trotzdem, so beschloss der Ausschuss einstimmig, solle auch die Erkelenzer Burg bald wieder abends im Licht erstrahlen. Dabei könne eine Vorgehensweise wie beim Lamberiturm gewählt werden, der nur zu besonderen Anlässen angestrahlt wird. Der Ausschussvorsitzende Heinz Musch kündigte an, dass die entsprechenden Kosten ermittelt würden, damit zügig über die Sache entschieden werden könne.

„Um endlich zu Potte zu kommen”, hat Peter Fellmin schon vor einiger Zeit einen Initiativkreis zur Nutzung der Burg ins Leben gerufen, in dem neben Vereinen und Vertretern der Politik auch die Schausteller vertreten sind, die sich alljährlich im Zeichen der Burg auf den Kirmessen präsentieren. Der Initiativkreis trifft sich am Dienstag, 4. November, um 19.30 Uhr in der Gaststätte Hessmann am Franziskanermarkt.