Kreis Heinsberg: Erkelenz als „heimliche Mitte”

Kreis Heinsberg : Erkelenz als „heimliche Mitte”

Mit der Wahl von Gottfried Maria Graaff (St. Josef Gangelt) zum stellvertretenden Vorsitzenden des Verbandsausschusses in der Vertretung des Katholischen Kirchengemeindeverbandes Mönchengladbach-Heinsberg ist die Institution nun voll arbeitsfähig.

Dr. Albert Damblon, Regionaldekan von Mönchengladbach ist, berichtete zusammen mit Michael Klösters aus Mönchengladbach und dem Leiter des Verwaltungszentrums Erkelenz, Jürgen Scholz, in einem Pressegespräch über die wichtigsten Neuigkeiten aus der Arbeit sowohl der Verbandsvertretung als auch des aus ihr gebildeten Ausschusses.

175 Mitglieder aus 107 Gemeinden waren bei der ersten Sitzung der Verbandsvertretung anwesend. Es wurden nicht nur die Jahresrechnung 2006 und das Budget 2007 beraten und verabschiedet, auch der Bericht über die Arbeit nach der Startphase nahm breiten Raum ein. Immerhin liegen nun drei Jahre kontinuierlichen Schaffens vor den Mitgliedern.

Für die Gemeinden wurden zwölf Mitglieder, und zwar paritätisch je sechs aus der Region Heinsberg und Mönchengladbach in den Verbandsausschuss gewählt, die ehrenamtlich unter dem Vorsitz von Damblon tätig werden. Dieser hat nach eigenem Bekunden eine Brückenfunktion zum Bischof und soll die Anliegen der Gemeinden aufnehmen und wahrnehmen.

Das Verwaltungszentrum in Erkelenz, das seit 1. Oktober 2006 an der Mühlenstraße im Areal der West Energie und Verkehr die Arbeit aufgenommen hat, zunächst umstritten, werde inzwischen positiv angenommen, merkte Damblon an.

Gleichzeitig fügte er hinzu: „Die Wahl des Ortes Erkelenz hat sich für beide Regionen bewährt. Es ist die heimliche Mitte. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden allerdings in der ersten Phase des Aufbaus bis an die Grenzen belastet.

Nicht nur die Personaldecke, auch viele Neuerungen machten ihnen genauso zu schaffen wie den Gemeinden, die sie zu betreuen haben. Aber die inzwischen geknüpften Kontake auf Vier-Augen-Ebene haben sich bereits bewährt.”