Erkelenz: Ein großer Name für eine kunterbunte Schule

Erkelenz : Ein großer Name für eine kunterbunte Schule

Die Gemeinschaftsgrundschule Erkelenz Mitte hat endlich einen Namen gefunden: „Astrid-Lindgren-Schule, Gemeindschaftsgrundschule der Stadt Erkelenz” soll die frühere Evangelische Grundschule künftig heißen.

Warum sich Lehrer und Schüler gerade für diesen Namen entschieden hatten, machten die beiden Schülerinnen Almira El-Amrawy und Svenja Küppers mit einem wunderschönen Beitrag bei der Sitzung des Schulausschusses in der Pestalozzischule deutlich: „Wir haben uns für diesen Namen entschieden, weil Astrid Lindgren so viele vielseitige Geschichten geschrieben hat.”

Als Beispiels führten die beiden Mädchen die kunterbunte Geschichte über „Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf, kurz Pippi Langstrumpf genannt” an, die mit ihrem Pferd und dem kleinen Affen Herrn Nilsson in der Villa Kunterbunt wohnt.

Der Name der Autorin, die am 14. November 1907 auf einem Bauernhof am Rande der kleinen Stadt Vimmerby in Smaland in Schweden geboren wurde, passe so gut, weil in der Schule auch viele und vor allem vielseitige Geschichten passieren würden.

„Weil wir hier auch schöne Geschichten schreiben”, meinten die beiden Schülerinnen begeistert vom neuen Namen für ihre Schule. Ferner gingen in die Schule Kinder unterschiedlicher Hautfarben und Nationalitäten. Auch in Lindgrens Geschichten würden viele verschiedene Menschen mitspielen.

Dies seien alles gute Gründe, um der Schule den Namen dieser Frau zu geben, die am Ende ihrer Schulzeit vom Land in die Stadt, nach Stockholm zog. Dort arbeitete sie als Sekretärin in einem Automobilclub, wo sie ihren späteren Mann, Sture Lindgren kennen lernte. Astrid Lindgren bekam zwei Kinder, denen sie ständig immer neue Geschichten erzählen musste.

Schließlich schrieb sie eines Tages eine dieser Geschichten auf, - eben die weltberühmte Geschichte von Pippi Langstrumpf.