Kreis Heinsberg: „Ein Gewinn für die Hilfebedürftigen im Kreis”

Kreis Heinsberg : „Ein Gewinn für die Hilfebedürftigen im Kreis”

Die Agentur für Arbeit Aachen und der Kreis Heinsberg haben sich auf eine Weiterentwicklung des Arge-Vertrages geeinigt. Den zwischen der Vorsitzenden der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Aachen, Gabriele Hilger, und dem Landrat des Kreises Heinsberg, Stephan Pusch, abgestimmten Änderungen stimmte der Kreistag zu.

Geändert wurde der kommunale Anteil an den Gesamtverwaltungskosten. Er beträgt jetzt 12,6 Prozent. Dieser Wert beruht auf einer Organisationsuntersuchung des deutschen Landkreistages, der sich das Bundesministerium für Arbeit und Soziales angeschlossen hat.

Mit diesem kommunalen Anteil werden Kosten abgedeckt, die zur Erledigung der Aufgaben erforderlich sind, die allein in der Verantwortung der Kommunen liegen. „Der höhere Anteil ist ein Gewinn für die Hilfebedürftigen im Kreis Heinsberg. Im Ergebnis stehen der Arge im Kreis Heinsberg nun mehr finanzielle Mittel für die Eingliederung der Arbeitslosengeld-II- Empfänger zur Verfügung”, begrüßte Hilger die Anpassung des Vertrages.

Auch Pusch ist erfreut, dass mit der Entscheidung des Kreistages die Verhandlungen beendet seien. „Dieser Beschluss wurde erreicht, weil alle beteiligten Kommunen die kontinuierliche Aufgabenwahrnehmung als primäres Ziel sehen. Dies ist eine Entscheidung für die hilfebedürftigen Bürger unseres Kreises.”