Wassenberg: Ein Blickfang im unteren Stadtkern

Wassenberg : Ein Blickfang im unteren Stadtkern

Mit einer Gesamtlänge von 35 Metern, zwei Geschossen und ausgebautem Dachgeschoss stellt der Neubau an der Stelle des ehemaligen Wassenberger Seidenhauses an der Parkstraße schon jetzt einen markanten Blick- und Mittelpunkt im unteren Stadtkern dar.

Seit Dienstagnachmittag flattert der bunte Richtkranz vom Dach, das demnächst mit schwarzen Falzziegeln über der rot-geflämmten Verklinkerung niederrheinisch-maasländische Behaglichkeit ausstrahlen soll.

Erst im Juni erfolgte der Spatenstich. Der heiße Sommer war für den Baufortschritt günstig. Ein kurzes Eindringen von Grundwasser unmittelbar beim Spatenstich konnte durch moderne Absaug- und Abdichtungstechnik dauerhaft beseitigt werden.

Frank und Ulrike Hoeren, ein junges Wassenberger Ehepaar, wagten die umfassende Investition, die dem Stadtbild Konturen und dem gewerblichen Leben Auftrieb verleihen wird.

Die Räume sind bereits vermietet: Im Untergeschoss findet man eine Apotheke, ein Schreibwaren- und Zeitungsgeschäft, einen Spielwarenladen sowie ein Café, das zur östlichen Rückseite hin eine einladende Terrasse erhält, die zum Verweilen einlädt.

Die Heinsberger Backwaren- und Konditoreifirma Dick wird dort einziehen. In den Obergeschossen sind bereits eine Arztpraxis und Büroräume vorgesehen, darunter auch ein Großraumbüro.

Die Wohnungen mit Schöne-Aussicht-Blick auf das Stadtpanorama sind alterngerecht ausgestattet und mit Ausnahme einer kleinen Single-Wohnung alle schon vermietet.

Wenn der Baufortschritt so weitergeht, ist Ende Januar 2004 mit dem Einzug zu rechnen. Bis dahin werden auch die 25 Parkplätze vor dem Haus an der Seite Graf-Gerhard-Straße fertig sein.

An der rückwärtige Seite entstehen fünf weitere Parkplätze. Sie dienen nicht nur dem Haus-Betrieb, sondern auch der Entlastung der Parksituation auf der stark frequentierten Graf-Gerhard-Straße.

Die Planungen lagen in der Hand des Architekturbüros Theo und Ilka Cohnen. Den Rohbau erstellte die Bauunternehmung Randerath aus Dalheim.

Walter Stassny, Chef der Zimmereiunternehmens Stassny aus Heinsberg, sprach den Richtspruch von der Höhe des Hauses aus.

Die versammelten Handwerker, Freunde und Offiziellen mit Bürgermeister Manfred Erdweg an der Spitze beglückwünschten das Ehepaar Hoeren. Alle wünschten dem Bauwerk eine glückliche Zukunft.