Düren: Dürener singen im Baltikum

Düren : Dürener singen im Baltikum

Seit seiner Gründung im Jahre 2004 geht der Projektchor des Sängerkreises Düren alle zwei bis drei Jahre auf Reisen. Eingeladen sind alle Sängerinnen und Sänger der angeschlossenen Chöre aus Düren und Jülich. Diesmal ging die Reise nach Litauen und Lettland.

Neben einem weltlichen Programm sollte auch die „Schöpfung“ von Joseph Haydn aufgeführt werden. Diese Zusammenstellung fand großen Anklang. Aus den Mitgliedschören, über Zeitungswerbung, Mundpropaganda und Anfragen beim Kreischorverband Euskirchen kamen 192 Teilnehmer, davon 135 Sänger und zwei Solisten zusammen.

Dabei gingen die Teilnehmer sowohl mit Bus und Schiff, also auch per Flugzeug auf Reisen. Seit Anfang dieses Jahres traf sich der Projektchor monatlich, um das umfangreiche und ambitionierte Programm zu proben und einzustudieren. Die Leitung hatte Hans-Josef Loevenich, unterstützt von Andrea Eich und Christian Werres.

Im litauischen Zielort Klaipeda erhielt die Gruppe auf einer Fahrt zur Kurischen Nehrung, einer Stadtrundfahrt und beim Singen am Denkmal des „Ännchen von Tharau“ die ersten Eindrücke vom Baltikum. Abends gestaltete der Projektchor in der Kirche der Friedenskönigin Maria die Messe.

Auf der Fahrt nach Riga, der Hauptstadt von Lettland, besuchte die Gruppe den beeindruckenden Berg der Kreuze. Nach der Besichtigung der Stadt Riga, in der es noch viele im Jugendstil gebaute Häuser gibt, fand in der Technischen Universität das Begegnungskonzert statt. Der lettische Chor „Aura“ der Fakultät Physik und Mathematik und der Projektchor, unter der Leitung von Hans-Josef Loevenich, sangen abwechselnd ein buntes Programm.

Schließlich wurde in der Bernhardinerkirche in Vilnius, der Hauptstadt von Litauen, die seit Anfang des Jahres geprobte „Schöpfung“ aufgeführt. Begleitet wurde der Chor von einem etwa 50-köpfigen Orchester der Musikschule Vilnius sowie zwei weiteren Solisten.

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