Erkelenz-Granterath: Dorfgemeinschaft verabschiedet Manfred Krömer

Erkelenz-Granterath : Dorfgemeinschaft verabschiedet Manfred Krömer

Was wäre Granterath ohne die Vereinsgemeinschaft? Was wäre sie ohne die ehrenamtlichen Vertreter aus den Ortsvereinen, an der Spitze Organisator und Motor Karl Mones?

Was so seit Jahren als selbstverständlich angesehen wird, erfordert von den Mitgliedern viel Zeit und enormen Einsatz. Scheidet ein Mitglied nach Jahren aus, hat es ein Dankeschön verdient.

Diesmal stand Manfred Krömer als langjähriger Vertreter des Musikvereins im Mittelpunkt der Vorstandsversammlung. Seit Oktober 1985 vertritt er das Interesse der Musiker mit Weitsicht bei der Koordinierung der Veranstaltungen und mit viel Fingerspitzengefühl. Für diesen Einsatz dankte Vorsitzender Karl Mones einem Mann, der bisher immer zur Stelle war, wenn er gebraucht wurde. Von 63 möglichen Arbeitssitzungen war Manfred Krömer bei 60 anwesend, nur dreimal fehlte er entschuldigt, betonte Mones in der Laudatio.

So ganz geht Manfred Krömer doch nicht. Er wird weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen, wenn Hilfe nötig ist. Seine Arbeit übernahm Ursula Lowin. Am 12. März 1977 ging für die Granterather Bürger ein großer Wunsch in Erfüllung: die Einweihung der neuen Mehrzweckhalle zum kulturellen Zentrum und zum Mittelpunkt des aktiven Vereinslebens. Bereits am 30. Juni 1977 kam es zur Gründung der Vereinsgemeinschaft als Dachorganisation mit der Aufgabe, Veranstaltungen in der MZH zu koordinieren und Gemeinschaftsveranstaltungen zu organisieren.

Mit dieser Gemeinschaft lebte das Brauchtum Karneval wieder auf und ist inzwischen aus dem Veranstaltungskalender nicht mehr wegzudenken.