"Dollitäten" schwangen das Zepter

"Dollitäten" schwangen das Zepter

Doveren (an-o/ak) - Keine Tollitäten, sondern "Dollitäten" schwangen das Zepter bei der Frauensitzung der Frauengemeinschaft Doveren. Da die Karnevalsgesellschaft "Tipp" Doveren in diesem Jahr kein Prinzenpaar hat, suchten sich die jecken Frauen kurzerhand ihr eigenes.

Prinz Elke (Rotter) und Prinzessin Christel (Liebernickel) regierten im Doverener Bürgersaal die Frauen. Zu Beginn zogen der Elferrat und Präsidentin Christel Szymanski in den vollbesetzten Saal ein. Gemeinsam mit den Frauen wurde dann von den "antiken Backfischen" das "Doverener Lied" angestimmt.

"Diese alte Lied wurde mal für Doveren gedichtet, das haben wir in diesem Jahr wieder ausgegraben", so Ulrike Niehsen von der Frauengemeinschaft. Resi Scheidt erzählte als "Putzfrau von Doveren" allerlei über Leben und Erlebtes. "Die Pille im Glas" hieß es anschließend. Die Oma soll ihre Pille im Wasser nehmen; also wird sie von Opa kurzerhand, anstatt mit einem Glas Wasser ausgestattet, in die Badewanne gesetzt. Begeistert waren die jecken Frauen auch von den "Blumen auf Weltreise". Ein Blumenmann suchte die als Blumen verkleideten Frauen in verschiedenen Städten der Welt. Untermalt wurde das ganze mit der passenden Musik, von "Moskau" ging es über "New York, New York" bis nach "Kölle am Rhein".

"Tante Käthe"

Ulrike Niehsen war "Doverens erster weiblicher Fußballstar". Sie gründete noch auf der Bühne eine Frauenmannschaft und bedachte Frauen aus dem Saal mit verschiedenen Aufgaben und Positionen in ihrem Team. Gemeinsam wurde es anschließend musikalisch, angestimmt wurden die Hymnen der Fußballweltmeisterschaft, unter anderen "Tante Käte" und "Es gibt nur ein Rudi Völler".
Nach der Pause ging es direkt fetzig los mit einem Beatles Medley. Erika Scholl geriet als Mann zufällig in die Frauensitzung herein und erzählte aus "seinem" Leben als "Ene ärme Düvel". Resi Scheidt sang Playback "Ich bin der Hans mit dem großen Fuß", beim Zwiegespräch zwischen Mann (Maria Muhr) und Frau (Maria Sieben) über die Frage, wie lange ein Frühstücksei gekocht werden muss, flog das Ei anschließend quer über die Bühne.

Omas und Opas trafen sich beim Tanztee; zunächst gab es Walzer, doch dann wurde beim "Ketchup-Song" so richtig abgetanzt. Als Zugabe gab es dann noch den Gerhard Schröder "Steuer-Song". Zum Abschluss der tollen Sitzung begeisterte Gisela Hüllecremer mit "erotischem Bügeln"; auf den Song "Je t´aime" zeigte sie pantomimisch, wie spannend Hausarbeit sein kann.