Erkelenz: Die UGW in Erkelenz ist für die Disco an der Neußer Straße

Erkelenz : Die UGW in Erkelenz ist für die Disco an der Neußer Straße

Bei der Mitgliederversammlung des UWG-Stadtverbandes Erkelenz standen neben dem Bericht aus Rat und Fraktion des Fraktionsvorsitzenden Otto Hübgens zwei weitere Punkte im Vordergrund.

Zum einen ging es um redaktionelle Änderungen der Satzung, die alle einstimmig entsprechend der Vorstandsvorlagen genehmigt wurden. Zum anderen ging es um eine Änderung des Vereinsnamens.

Der Vorstand schlug den Namen „Freie Wähler - UWG Erkelenz” vor. Begründet wurde dies damit, dass in der Mitgliederversammlung des Landesverbandes der „Freien Wähler NRW” dieser Namen so vorgeschlagen wurde. Man erhofft hierdurch eine stärkere Identifikation aller dem Landesverband angeschlossenen Vereine zu erreichen.

Auch der Wiedererkennungseffekt auf Landesebene könnte so gestärkt werden. Ebenfalls gibt es rechtliche Gründe. Bei der landesweiten Besetzung von Gremien etwa gab es in der Vergangenheit Probleme wegen der unterschiedlichen Namen. Einstimmig wurde dem Antrag des Vorstandes zugestimmt.

Bei der politischen Diskussion standen zwei Dinge im Vordergrund die Stadthalle und die geplante Disco hinter dem Bahnhof. Kritisiert wurden von vielen die gestiegenen Kosten beim Stadthallenbau. Es wurden schon Vergleiche mit der Leonhardskapelle gezogen. Die Ratsvertreter wurden aufgefordert, hierauf ein besonderes Augenmerk zu legen.

Die UWG war sich einig, was die Disco angeht. Der Standort und das Betreiberkonzept fanden Zustimmung. Die UWG-ler können den Bürgerprotest zwar nachvollziehen, doch sprechen mehr Gründe für diesen Standort als dagegen. Selbstverständlich müssten in solchen Bereichen dann ordnungsrechtliche Maßnahmen stärker zum Zuge kommen.