Hückelhoven-Hilfarth: Die Spiele in den Ferien sind ein echter Renner

Hückelhoven-Hilfarth : Die Spiele in den Ferien sind ein echter Renner

Rund 50 Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren nahmen in diesem Jahr an den Ferienspielen der katholischen Gemeinde St. Leonhard teil.

Eine Woche lang hatten sie alles gelernt, was man als Pirat können muss, bevor sie bei einer Piratenprüfung ihr Wissen und Können unter Beweis stellen konnten. Das Programm, das die Jugendheimleiterin Beatrix Spitz und ihre zwölf ehrenamtlichen Helfer auf die Beine gestellt hatten, hatte es in sich. Zuerst bastelten die Kinder ihre Piratenuniformen, die aus bemalten T-Shirts, ledernen Geldbeuteln, Schärpen und den obligatorischen Kopftüchern bestanden.

Dann stand neben vielen kreativen Aktivitäten auch eine Schatzsuche auf dem Programm. Diese führte sie durch Hilfarth und die umliegenden Felder, wo sie auch einige Aufgaben erfüllen und Wissensfragen beantworten mussten. Den Schatz fanden sie dann im Garten des Jugendheimes. In der großen Holzkiste waren natürlich viele kleine Schätze, damit keiner der jungen Piraten zu kurz kam. Neben „Goldtalern” bekamen sie auch Taschenbücher mit wissenswerten Informationen zu allen möglichen abenteuerlichen Themen - natürlich auch über Piraten. Nach der Abschlussprüfung, beider die Kinder auch Seemannsknoten binden mussten, bekamen sie ein „Piratenpatent”.

„Neben dem Programm war auch das Wetter sehr abwechslungsreich”, betonte Beatrix Spitz rückblickend. Während man bei der Schatzsuche noch unter der allgemeinen Hitze zu leiden hatte, mussten die kleinen Piraten den Tag drauf wegen des Regens fast ausschließlich im Jugendheim verbringen. Der Stimmung tat dies jedoch keinen Abbruch.

Bei dieser sechsten Ferienmaßnahme seien die Kapazitäten ausgereizt, so Spitz. Angefangen hatte man mit knapp 30 Kindern. Inzwischen habe sich die Teilnehmerzahl auf rund 50 Kinder eingependelt, wobei einige der Kinder auch aus Brachelen und Hückelhoven dazugestoßen waren. Das Angebot der Kirchengemeinde kommt bei Eltern und Kindern an. „Die Plätze waren am Tag der Anmeldung bereits nach einer halben Stunde vergeben”, so Spitz.

Für einen Unkostenbeitrag von 15 Euro konnten die Kinder mitmachen. Im Preis enthalten war auch das Mittagessen, ohne das keiner der kleinen Piraten nach Hause geschickt wurde. Zum Abschluss ließ es sich der stellvertretende Bürgermeister Dieter Geitner nicht nehmen, den frischgebackenen Piraten einen Besuch abzustatten und ihnen ein Eis auszugeben. Das Jugendheim ist nun während der Ferien für eine umfassende Grundreinigung geschlossen und wird erst mit dem neuen Schuljahr wieder seine Pforten öffnen. „Auch wenn es eine anstrengende Woche war, hat es trotzdem viel Spaß gemacht”, betonte Spitz abschließend. Allerdings freute sie sich auch auf ihren wohlverdienten Urlaub.