Selfkant-Süsterseel: Die „Mutter Teresa” des Selfkants

Selfkant-Süsterseel : Die „Mutter Teresa” des Selfkants

Nur wenigen Menschen wird eine Verleihung des Bundesverdienstkreuzes zu Teil, doch diese Ehre hatte sich Leni Beyers aus Süsterseel durch ihr jahrzehntelanges Engagement vor allem im sozial-caritativen Bereich erworben.

Als sie, Mutter von zwei Töchtern, davon erfahren habe, sei sie nach eigener Aussage geschockt gewesen. „Das passt nicht zu mir”, war ihre erste Reaktion. Doch nun musste sie, die selten in der Öffentlichkeit in vorderster Front zu finden ist, in der ersten Reihe Platz nehmen.

In der Laudatio des stellvertretenen Landrats Erich Laumanns bekamen die zahlreich erschienen Gäste einen Einblick über die mehr als 40 Jahre Engagement der Leni Beyers.

Sie reinigte von 1965 bis Mitte der 90er Jahre die Herkenrather Kapelle. Sie arbeitete als Helferin im Sanitäts- und Betreuungsdienst sowie im Blutspendedienst. Sie beteiligte sich bei der Organisation von Hilfstransporten nach Saporoschje in der Ukraine, die sie zudem begleitete.

Seit 1998 organisiert sie Hilfstransporte nach Piatra Neamt in Rumänien. Bis heute brachte sie 38 Hilfstransporte auf den Weg in den Osten. Ferner stellte Leni Beyers 15 Monate lang eine Etage ihres Wohnhauses unentgeltlich einer jungen Familie aus dem Kosovo zur Verfügung - um nur einige wichtige Leistungen der Leni Beyers zu erwähnen.

„Hut ab, Frau Beyers, vor so viel sozialem Engagement”, meinte Erich Laumanns anerkennend. Für Alfons Krings, einen Freund der Familie, ist die Geehrte „die Mutter Teresa des Selfkants”.