Heinsberg-Randerath: Die „Helden der Achtziger” holen alles aus sich raus

Heinsberg-Randerath : Die „Helden der Achtziger” holen alles aus sich raus

Drei Tage lang stand das Wurmtalstadion im Zeichen von Sport und Spaß. Zum 18. Mal in Folge luden der FC Randerath/Porselen und Schirmherr Manfred Dreßen von der Kreissparkasse Heinsberg zum Dorffest ein - und waren sich einmal mehr der vielen hundert Besucher sicher.

Für die kleinsten Besucher gab es einen Erlebnisparcours. Neben sportlicher Aktivitäten und dem Wiedersehen mit den „Helden der Achtziger” wurde gefeiert bis spät in die Nächte.

Eröffnet wurde das feucht-fröhliche Dorffest mit dem Saisoneröffnungsspiel der 1. Seniorenmannschaft von FC Randerath/Porselen. Mit einem 5:1 Sieg über die Mannschaft von Eintracht Birgden/DJK Gillrath zeigten die Ausrichter sogleich, in welches Eck der Ball gehört. Mit einem „Blitzturnier„ wurden nochmals die „Reserven„ aus ihren aktiven Zeiten geweckt.

Ältester Teilnehmer des Blitzturniers war der ehemalige Porselener Trainer Heribert Kamps, der mit seinen 67 Lenzen auch heute den Ball noch nicht so schnell vom Fuße verliert. Musikalisch trumpfte im weiteren Verlauf des Dorffestes die Live-Coverband „Tasc-It„ aus Randerath, Porselen und Umgebung auf. Nicht ums runde Fußballleder, sondern um Geschicklichkeit in der Schubkarre und bei der Schwammstaffel ging es bei der „Rapolympiade”.

Nach der Entzündung des rapolympischen Feuers hieß es auf zum Mehrkampf der Ortsvereine, an dem knapp 70 „Olympioniken” teilnahmen. Alle Teilnehmer waren „disziplinfremd„ und mussten sich durch die Bierkastenstaffel, die Schubkarrenballstaffel und weitere Wettkämpfe beißen. Beim Würfelroulette ging es um addierte Glückssache, während die Schwammstaffel schon eine ausgeklügelte Technik beim Wassertransport erforderte.

Ob sie nun eine Anstellung im Zirkus ergattern können, mussten die Olympia-Teilnehmer beim Schalttafel-Balljonglier-Rennen unter Beweis stellen. Mit nur einer Hand an vier Ecken galt es für eine vierköpfige Truppe die Schalttafel zu balancieren ohne natürlich den Ball zu verlieren.