Heinsberg: Die große Vielfalt ist das Markenzeichen

Heinsberg : Die große Vielfalt ist das Markenzeichen

Bereits zum 15. Mal präsentieren die Hobbykünstler der Kreisstadt Heinsberg ihre Arbeiten der Öffentlichkeit.

„Kunst lehrt uns zu sehen, sie lässt Gestalt werden, was in Worte nicht fassbar ist, vermittelt Wissen, das über rein rationales Begreifen hinaus geht und zeigt einen unmittelbar wahrnehmenden Sinn”, stellte Bürgermeister Josef Offergeld in seinem Grußwort zur Eröffnung der Ausstellung den Wert künstlerischen Engagement heraus.

In der Begegnungsstätte zeigten 23 Hobbykünstler am Wochenende und auch noch am 20. und 22. Oktober einen kreativen Querschnitt von der Acryl- und Aquarellmalerei über exquisite Handarbeiten wie die Kreuzstichstickerei und Patchwork bis hin zu Holzschnitzarbeiten, Krippenbau und dem Bau von Saiteninstrumenten..

„Gerade dort, wo die Künstler die Aufmerksamkeit auf das unscheinbare Detail lenken, dort wo sie die Schönheit des scheinbar Nebensächlichen vor Augen führen, vermögen sie den Blick für die oft übersehenen Dinge zu schärfen” wünschte der Bürgermeister allen Ausstellern eine erfolgreiche Präsentation ihrer Werke.

Als Besucher werde man immer wieder überrascht von der Fülle gestalterischer Möglichkeiten, deren sich der engagierte Freizeitkünstler mit Geduld, Sorgfalt und Ausdauer bediene, fasste er seine Eindrücke nach einem Rundgang in Worte.

Er sei sich deshalb auch sicher, dass die Besucher dieser Ausstellung nicht nur eigene bleibende Empfindungen von Kunstwerken mitnehmen werden, sondern auch Anregungen für die eigene Freizeitgestaltung.

Die Kulturgemeinde der Stadt Heinsberg habe es sich seit Jahren zur Aufgabe gemacht, Künstlern aus dem Stadtgebiet die Möglichkeit zu bieten, ihre Arbeiten der Öffentlichkeit vorzustellen. So habe sich diese Präsentation einer Vielzahl unterschiedlicher Techniken zu einem festen Bestandteil im kulturellen Leben der Stadt entwickelt.

Vielfalt ist das Markenzeichen der Ausstellung. Zum 15. Mal und damit von Anfang an dabei ist unter anderem Maria Hörter. Sie hat sich der Porzellanmalerei und der Pergamano-Kunst verschrieben.

Der Porzellanmalerei gehört auch die Liebe von Katharina Simons und Rosemarie Over, die unterem anderem den Heinsberger Löwen auf einer Kachel präsentierte.

Dass die Hobbykünstler sich immer weiter entwickeln und stets neue Herausforderungen suchen, zeigt Betty Frenken, die in diesem Jahr auch Steine, speziell Specksteine, „sprechen” lässt.

Anke Beckers zeigt floristische Kunstwerke, Marlies Bürgers und Marlies Bertling am Gemeinschaftsstand moderne Acryl- und Aquarellmalerei. Bleistift, Kreide und Bunstifte sind unter anderem das Handwerkszeug von Rabea Dohmen, Acrylmalerei zeigen Käthe Knoben und Diana Lengefeld, Öl und Kreide wählte Hans Krolikowski für seine Werke.

Gisela Gatzweiler zeigt Porzellanpuppen und Teddybären, letztere auch die Wahl von Elvira Meyers. Verschiedene Maltechniken zeigt Annemarie Reinartz, in Öl tauchte Bernd Zink seine Malpinsel.

Wolfgang Stübner als „Puppendoktor”, Rosel von der Ruhren mit Seidenblumengestecken und Gewürzbasteleien oder Christa Krückel und Rita Nilges, Meisterinnen der Kreuzstichstickerei, sorgen für Abwechslung.

Im Foyer fallen die Saiteninstrumente von Josef Düsterhus und die Krippen, die Heinz Rütten fertigt, ins Auge. Paul Schrader zeigt Holzschnitzarbeiten. Malkunst auf Seide ist das Hobby von Marianne Leinders. Josefine Schink beherrscht wie Annemarie Reinartz die Kunst des „Patchwork”.