Selfkant-Millen: Der Zauber der Hirtenflöte

Selfkant-Millen : Der Zauber der Hirtenflöte

Ursprünglich war sie eine Hirtenflöte: Die Beliebtheit der Panflöte und verwandter Instrumente in der Weihnachtszeit ist ungebrochen. So traf Förderkreis „l000 Jahre Millener Kirche” mit dem Panflöten-Konzert mitten ins Schwarze.

140 Besucher wurden gezählt. Damit war die Kirche proppenvoll. Viele brennende Kerzen sorgten für eine besondere Atmosphäre, welche die sanften Klänge unterstützte. Wegen ihrer Neuartigkeit war man wie gebannt. Mit Verstärkung spielte der aus Bocket stammende Frank Benders, unterstützt von seiner Frau Sandra, die am Schluss den Text „Eine kleine Seele spricht mit Gott” hinzufügte.

Zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit sah sich der Förderkreis mit seinen Bemühungen um eine musikalische Belebung der wohl ältesten Kirche im Selfkantgebiet bestätigt. Ermuntert dadurch, sind im nächsten Jahr weitere Veranstaltungen, auch gesanglicher Art, geplant.

Die Millener St. Nikolaus-Kirche war schon immer eine begehrte musikalische Stätte. Der verstorbene Geiger Rühl hätte sie gern zur Dauereinrichtung gemacht. Nun erfüllt der Förderkreis diese Aufgabe, nicht zuletzt der guten Akustik namentlich für kammermusikalische Ensembles wegen. Ein einziges Instrument vermag die Kirche in goldigen Glanz zu tauchen.