Heinsberg-Kirchhoven: Der Orient hält in den Ferien Einzug ins Pfarrheim

Heinsberg-Kirchhoven : Der Orient hält in den Ferien Einzug ins Pfarrheim

Ferienspiele im Doppelpack begeisterten rund 80 Kinder in der Pfarrgemeinde St. Hubertus in Kirchhoven. Die erste Woche gehörte dabei den Jüngsten.

43 Kinder im Alter zwischen acht und zehn Jahren hatten unter dem Motto „Tausend und eine Nacht” viel Spaß und noch mehr Abwechslung im Kirchhovener Pfarrheim, wo der Orient Einzug hielt. Dafür wurde zunächst eifrig gebastelt.

Unter der Leitung von Petra Drechsel entstanden mit Unterstützung der engagierten Betreuer orientalische Schmuckstücke wie Ketten und Ohrringe. Der Schmuck gab den ebenfalls angefertigten Kostümen den letzten Pfiff.

Während die Jungen alles daran setzten, einen rasanten Säbeltanz möglichst perfekt einzustudieren, übten sich die Mädchen der Gruppe im Bauchtanz und ließen die Hüften kreisen.

Beim abschließenden Familientag der Ferienspiele für die Jüngsten waren nicht nur die Bauchtänzerinnen und die Säbeltänzer ein gefeierter Teil des Bühnenprogramms, sondern auch die Jongleure, die ihre „Ausbildung” ebenfalls bei den Kirchhovener Ferienspielen erhielten.

Mit Lampenfieber, aber voller Begeisterung und mit viel Ehrgeiz ließen sie Teller kreisen und Bälle fliegen und wurden dafür mit viel Beifall belohnt.

Auf die Spuren der Wickinger begaben sich die Kirchhovener Ferienspiele in der zweiten Woche. Unter der Leitung von Petra Fölsch errichteten 35 Mädchen und Jungen im Alter von 11 bis 14 Jahren auf der Wiese hinter der Mehrzweckhalle ihr „Dorf”.

Zunächst wurde auch hier an der Ausstattung „gearbeitet”. Kostüme wurden geschneidert, Accessoires wie Schmuck und Taschen gebastelt. Da aber das Volk der Wickinger auch Jäger waren, galt es, sich im Bogenschießen zu üben.

Dazu erhielten die Kinder sportlich kompetente Unterstützung vom Bogensportclub „Silberpfeil” aus Myhl, der sich spontan bereit erklärte, das Training zu übernehmen.

Am Lagerfeuer gab es Griesbrei aus einem Topf, gelöffelt mit selbst gefertigtem „Besteck”. Sogar ein Boot wurde gebaut. Zum Abschluss der Ferienspiele, die für alle einmal mehr ein tolles Erlebnis waren, wurde es im Beisein der Eltern sogar auf einem Bach im Kirchhovener Bruch zu Wasser gelassen.

Insgesamt engagierten sich bei den Kirchhovener Ferienspielen rund 30 Betreuer, die dafür sorgten, dass die Kinder auch am Heimatort auf erlebnisreiche Ferien zurückblicken können. Unterstützung erhielten die „Wickinger” außerdem von der Freiwilligen Feuerwehr des Ortes.