Kreis Düren: Der Boden im Kreis Düren ist gut

Kreis Düren : Der Boden im Kreis Düren ist gut

Der Boden im Kreis Düren ist gut. Auf diese Kurzform lässt sich eine Untersuchung bringen, die Auskunft über die Tatsachen im Boden zwischen Titz und Heimbach gibt.

Die Erkenntnisse wurden graphisch aufbereitet und sind ab sofort als digitale Bodenbelastungskarte im Internet-Auftritt des Kreises Düren aufrufbar. Es handelt sich um ein digitales Kartenwerk, in dem die Schwermetallgehalte sowie die Gehalte ausgewählter organischer Stoffe im Oberboden flächendeckend für das Kreisgebiet dargestellt sind. Erfasst wurde der Außenbereich, in dem der Boden weitgehend natürlich genutzt wird. Der Innenbereich wurde nicht untersucht, da dort durch jahrzehntelange Bautätigkeit, Kriegseinwirkungen und Bodenumlagerungen in der Regel keine natürlichen Bodenverhältnisse mehr vorliegen.

„Der Bodenzustand im Kreis Düren ist im Hinblick auf die untersuchten Stoffe als gut zu bezeichnen”, fasst Diplom-Geologe Michael Krämer, Mitarbeiter der Unteren Bodenschutzbehörde des Kreises Düren, die Ergebnisse der Untersuchungen zusammen. Vor allem die ackerbaulich genutzten Flächen im Bereich der Bördelandschaften weisen nur geringe bis sehr geringe Gehalte der untersuchten Stoffe auf.

Etwas erhöhte Schwermetallgehalte im Boden findet man im Bereich der Rureifel und des Hürtgenwaldes. Dies ist im wesentlichen auf die dortigen Vererzungen des Ausgangsgesteins zurückzuführen und hat damit einen natürlichen Ursprung. Aber auch die Überschwemmungsbereiche der Rur und der Inde weisen höhere Gehalte der untersuchten Stoffe auf. Dies ist teilweise auf Gewässerverunreinigungen zurückzuführen, die der Mensch in Zeiten verursacht hat, als noch sorgloser mit der Umwelt umgegangen wurde.

Weitere Informationen zur Bodenbelastungskarte des Kreises Düren gibt es unter Tel.: 02421 - 22 - 26 68.