Kreis Düren: Den demographischen Wandel in vielen Facetten thematisieren

Kreis Düren : Den demographischen Wandel in vielen Facetten thematisieren

Mit einem guten Dutzend Veranstaltungen will das Amt für Chancengleichheit, Familie und Senioren des Kreises Düren Jung und Alt ins Gespräch miteinander bringen. „Generationen im Dialog” lautet der Titel der Reihe, die sich wie ein roter Faden durchs Jahr ziehen wird.

Von der Radtour über den Vorleseworkshop bis zum Blick in die (Familien-)Geschichte reicht die Palette, von der Autorenlesungen über Fachtagungen und Podiumsdiskussionen bis zu einer Generationenbörse. Für Mütter und Töchter gibt es ebenso Angebote wie für Großeltern und Enkel. Mal steht die heitere Begegnung im Vordergrund, mal werden Probleme aus verschiedenen Blickwinkeln diskutiert, um Lösungen zu finden.

So rückt die Fachtagung „Heute wir - morgen ihr” am 2. Juli das Thema Armut generationenübergreifend in den Blick. Am 21. September nimmt man den Welt-Alzheimer-Tag zum Anlass, um umfassend über diese Erkrankung zu informieren.

Elke Ricken-Melchert und ihre Kolleginnen haben ein Programm auf die Beine gestellt, das den demografischen Wandel in vielen Facetten thematisiert und damit eines der wichtigsten Zukunftsthemen aufgreift. „Es ist ein Segen, dass die Menschen heute immer älter werden. Doch diese Entwicklung stellt uns vor Herausforderungen, die der Staat allein nicht meistern kann. Deshalb wird die Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements weiter wachsen. Ein vielfältiges, partnerschaftliches Miteinander der Generationen wird in Zukunft wichtiger denn je sein”, ist Landrat Wolfgang Spelthahn überzeugt. Nachdem „Generationen im Dialog” im Burgenmuseum Nideggen mit einer Zeitreise ins Mittelalter und der Fachtagung „Familie - immer gleich, immer anders” gestartet ist, findet die nächste Veranstaltung am Donnerstag, 20. Mai, statt. „Wir gewinnen mit Familie” heißt das Thema der Tagung, zu der die Familienforscherin Dr. Barbara Keddi und der Psychologe Dr. Axel Schölmerich erwartet werden. Weitere Infos im Kreishaus unter 02421/22-2258.