Wassenberg: Dem Ruf Gottes gefolgt und stets treu geblieben

Wassenberg : Dem Ruf Gottes gefolgt und stets treu geblieben

Das Fest des Goldenen Priesterjubiläums von Propst i.R. Hugo Nießen am Hochfest des heiligen Johannes des Täufers bleibt ein denkwürdiger Tag in der Geschichte der Stadt Wassenberg und der Propsteikirche St. Georg.

Hunderte Christen aus den Pfarren des Dekanates Wassenberg und unter ihnen manche evangelischen Freunde gratulierten dem seit 31 Jahren in Wassenberg wirkenden Pfarrer, Dechanten und heutigen Altpfarrers Hugo Nießen.

Unter den vielen Gästen und priesterlichen Mitbrüdern waren Weihbischof Karl Borsch, Domkapitulat Johannes Brüggemann aus Krefeld, der im März 1957 zusammen mit Hugo Nießen in Aachen zum Priester geweiht worden war, Generalvikar Manfred von Holtum, Prälat Arnold Poll und die priesterlichen Mitbrüder des Bereiches Wassenberg mit Pfarrer Georg Lauscher aus Bonn.

Die vereint singenden Kirchenchöre von St. Georg und St. Martinus Steinkirchen-Effeld und das Internationale Brass Ensemble „Musik ohne Grenzen” trugen mit der Bruckner-Messe in C-Dur in erhebender Weise zum festlichen Gottesdienst bei. Propst Rainer Mohren eröffnete ihn mit den Glückwünschen der Gemeinde und der Überreichung des gemeinschaftlichen Geschenkes: ein zweiter Bronzeleuchter für den Marienaltar mit Widmung.

Weihbischof Borsch hielt eine Predigt, die dem Grundgedanken des Jubiläums von Hugo Nießen „Bleibt in meiner Liebe” und damit der Treue zum gewählten Dienst als Priester entsprach. „Als Priester sind wir das, was wir durch Christus sind - und das ist die wahrheitliche priesterliche Existenz”, so Borsch.

Die Priesterweihe sei das Zeichen seiner bleibenden Initiative vor allem menschlichen Handeln und trotz aller menschlichen Schwächen. Die Geschichte einer Berufung sei eine persönliche Entdeckung, aber keine private Bevorzugung. „Du, lieber Hugo, bist dem Rufe Gottes gefolgt und ihm treu geblieben in guten wie in schweren Zeiten”, sagte Borsch.