Selfkant-Saeffelen: Dekanatsschützenfest: Großartiger Heimatabend zum Auftakt

Selfkant-Saeffelen : Dekanatsschützenfest: Großartiger Heimatabend zum Auftakt

Die Saeffelener Vereinswelt präsentierte einen erstklassigen Heimatabend zum Auftakt des Dekanatsschützenfestes. „In Soefele is Schöttefest” sangen Judith und Judith (Killen, Görtz) und dieser Gesangsbeitrag der beiden zog sich wie ein Faden durchs Programm. Das Saeffelen eine musikalische Hochburg ist, demonstrierten zur Eröffnung des Heimatabends Spielmannszug, Pfarrcäcilienchor, Musikverein St. Gregorius und Tamara Peters.

„Der Heimatgedanke kann nur durch die Vereine aufrechterhalten bleiben”, sagte Ortsvorsteher Werner Jörissen in seiner Festansprache. Präses Ralf Schlösser lobte die vorbildliche Vereinswelt mit Pflege des Brauchtums im Selfkant. Bürgermeister Herbert Corsten würdigte in seiner Ansprache auch die Herausgabe der Schützenchronik Saeffelens als Meisterwerk.

Willi Peters, Vorsitzender der gastgebenden St.-Sebastianus Schützenbruderschaft begrüßte viele ehemalige Dorfbewohner, die Dorfbevölkerung und zahlreiche Ehrengäste aus Wirtschaft und Politik, allen voran den Schirmherrn Dr. Bernd Beckers. Tradition und Brauchtumspflege standen im Mittelpunkt des Heimatabends. Wie sehr die Schützen im Dorfleben aktiv sind, zeigte die Theatergruppe der Schötterie mit dem Einakter „De Voegel is wech”. Zum Programmabschluss folgte mit dem großen Zapfenstreich ein weiterer Höhepunkt des Abends. Die Schützenoffiziere, Fahnenträger, Musikverein, Spielmannszug und Freiwillige Feuerwehr Höngen-Selfkant waren die Hauptakteure, General Erich Rademacher gab das Kommando.

Nach dem großen Ehrungsblock für langjährige Vereinsmitglieder folgte die besondere Auszeichnung im Auftrag des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften durch den stellvertretenden Dekanatsbundesmeister Ludwig Kaprot.

Das silberne Verdienstkreuz erhielten Dietmar Bougie, Bernd Clemens, Walter Dieteren, Richard Dreißen, Thomas Jansen, Josef Kitschen, Christoph Moitroux, Willy Ohlenforst, Lothar Peters, Willi Peters, Jürgen Rademacher, Conny Rottloff, Willi Schmitz, Hans Schürgers, Johannes Sentis. Der Hohen Bruderschaftsorden ging an Wolfgang Clemens, Willi Cleven, Peter Huben, Josef Maassen, Hans Otten, Leo Otten, Leo Meuffels, Arnold Nelissen, Jörg Rademacher, Helmuth Schütz, Gerd Schwarzmanns, Josef Sentis und Albert Willems. Mit Hubert Cleven, Heinz Dahlmanns und Karl-Heinz Stoffels-Fiegen standen anschließend drei Mitglieder im Mittelpunkt, die für ihre langjährige Verdienste (unter anderem 40 Jahre Vorstandsarbeit) mit dem St.-Sebastianus-Ehrenkreuz ausgezeichnet wurden.

Eine der höchsten Auszeichnung, die das Schützenwesen ausspricht, gab es für Erich Rademacher, Willi Otten und Franz Wilms. „Diese Schützenbrüder haben sich in überzeugender Weise um das Schützenwesen verdient gemacht, wobei hier besonderer Wert auf die Feststellung christlicher Wert- und Lebensmaßstäbe zu legen ist”, erklärte der Diözesanbundesmeister, als er das Trio mit dem Schulterband zum St.-Sebastianus-Ehrenkreuz dekorierte. Zudem erhielt Dr. Leo Beckers eine Holzstatue des Heiligen Sebastianus für jahrzehntelange Verdienste im Schützenwesen und im Vereinsleben des Ortes.