Hückelhoven-Doveren: Defekte Ölwanne lässt Windrad erstarren

Hückelhoven-Doveren : Defekte Ölwanne lässt Windrad erstarren

Der Anblick ist schon recht ungewöhnlich für den Autofahrer auf der Autobahn 46, der auf die gigantischen Windräder auf dem Doverener Feld blickt.

Während sich die eine Windmühle munter im Wind dreht und Strom erzeugt, hat die andere Ruhepause. Nicht erst seit Dienstag, sondern schon seit geraumer Zeit.

In den letzten Tagen wurden sogar die Rotorblätter abmontiert und auf dem Boden gelagert. Ist das der Anfang vom Ende der Windkraft? Mitnichten, versichern die Eigentümer des derzeit funktionslosen Gerätes.

Das Windrad ist defekt und muss repariert werden. Es bestünden Probleme mit einer Ölwanne, so erklärten sie im Gespräch mit unserer Zeitung. Sie muss ausgetauscht werden.

Zunächst dauerte es eine geraume Zeit, bis die Ersatzteile geliefert waren, dann mussten die gewaltigen Kräne aufgebaut und das richtige Wetter abgewartet werden, bis endlich die Demontage der Flügel möglich wurde. Jetzt soll zügig die Reparatur erfolgen.

Den genauen Zeitpunkt, wann die Windmühle wieder ans Netz genommen werden kann, steht noch nicht fest. Es soll, das ist klar, so schnell wie möglich, die Stromproduktion wieder aufgenommen werden.

Mit großem Erstaunen stellen die Eigentümer des Windrades das Interesse vieler Bürger fest. Viele hätten schon wegen des Stillstandes des Rades nachgefragt. Ein baldiges Ende der Reparaturarbeiten kann auch nur im Sinne der Autofahrer auf der Autobahn sein.

Etliche bremsen ab, um die gigantischen Flügel auf dem Feld besser zu erkennen, und beschwören dadurch bisweilen eine Verkehrsgefährdung herauf.