Das Siegerplakat zeigt einen Irrgarten

Das Siegerplakat zeigt einen Irrgarten

Erkelenz (an-o/rk) - Schule um, was nun? Diese Frage stellt sich jedes Jahr aufs neue tausenden Schulabgängern. Um die Suche nach einer Perspektive zu erleichtern veranstaltet die Stadt Erkelenz alljährlich die Hochschultage - inzwischen schon zum zehnten Mal.

Nicht nur Information also, sondern auch ein kleines Jubiläum, das sich Dienstag, 5. November, und Mittwoch, 6. November im Forum der Gymnasien abspielt. Nichts desto trotz, der Hauptgedanke der Veranstaltung ist klar: Eine Zukunftsorientierung soll jenen geboten werden, die sich über ihren Berufswunsch noch nicht so ganz klar sind. Hier können sie Anregungen sammeln und schon einmal in einige Studienfächer hinein schnuppern Zum Beispiel werden Vorlesungen in Architektur, Pathologie, Informatik oder Betriebswirtschaftslehre gegeben.

Angesagt haben sich wieder zahlreiche Hoch- und Fachhochschulen, wie die RWTH Aachen, die Hochschule Venlo, die Hochschule Niederrhein oder die Fachhochschule Aachen, deren Spezialisten auf ihren Gebieten den Studienalltag ein wenig nähre an zukünftige Studenten heran rücken lassen.

Auch Berufs- und Studienberater des Arbeitsamts werden selbstverständlich anwesend sein und Unentschlossenen und Ratsuchenden mit dem ein oder anderen Tipp hilfreich zur Seite stehen.

Erstmals in diesem Jahr ist ein Plakatwettbewerb ausgeschrieben worden. Damit sollte dafür gesorgt werden, dass die Veranstaltung standesgemäß angekündigt wird. Im Kunstunterricht erarbeiteten zwei Klassen 10 des Cusanus-Gymnasiums unter der Leitung von Kunstlehrerin Diana Ochmann in mehreren Teams verschiedene Entwürfe, von denen die besten drei prämiert wurden. Das Siegerplakat zeigt einen Irrgarten.

Jury begeistert

Die Jury zeigte sich vom Entwurf begeistert, weil er die Verwirrungen junger Schüler auf dem Weg in den Beruf darstellt. Der deutlich sichtbare Ausgang stellt die Hochschultage dar, an denen sich Abiturienten orientieren können. Das Plakat, das bald an vielen Ecken zu sehen sein wird, stammt von Sarah Jaeger, Salome Lauerbach und Dorothee Muschinski. Sie erhielten einen Scheck über 50 Euro.