Heinsberg-Uetterath: Das Sägeblatt rückt immer näher

Heinsberg-Uetterath : Das Sägeblatt rückt immer näher

Der bei Teilnehmern wie Zuschauer gleichermaßen beliebte Fünfkampf der Ortsvereine gab dem Oktoberfestauftakt des Musikvereins wieder die entscheidende Würze.

Blau-Weiß dekoriert und gekränzt, so präsentierte sich das Bischof-Hemmerle-Haus zünftig bayrisch Stimmung und Spannung im Saal stiegen, als Moderator Sebastian Schmitz die Mannschaften von Schützen, Frauengemeinschaft, Feuerwehr, Kirchenchor und der Uetterather Jugend als „Freundeskreis” zum Wettbewerb auf die Bühne bat.

Weniger Kraft denn Geschicklichkeit und Zusammenarbeit war beim Baumsägen gefragt, bei dem nicht nur ein Holzstück abgeschnitten werden musste, während Christian Scheufens als Zeitnehmer die Stoppuhr betätigte. Außerdem musste das Gewicht des Holzklotzes geschätzt werden, bevor das Sägeblatt angesetzt wurde.

Thorsten Pelzer, der den Stamm vorbereitetet hatte und sich als Gegengewicht zum Fixieren rittlings draufgesetzt hatte, kam beim letzten Teilnehmer dann doch das Sägeblatt ganz schön nahe. Beim Alphornblasen schafften es alle, dem selbst gebauten Musikinstrument Töne zu entlocken. Doch das reichte nicht zum Sieg. Auch hier entschied wiederum die Stoppuhr über die Punktevergabe.

Selbst nach dem vierten Teil, dem Bierkrugstemmen, gab es beim Fünfkampf noch keinen klaren Favoriten. So musste die letzte Aufgabe die Entscheidung bringen. Die Bühne war dicht umlagert, als eine schwarz-weiß gefleckte Kuh als gelungene Holzattrappe platziert wurde. Ihr hatte man Zitzen verpasst, aus denen dann zwar keine Milch sondern Wasser floss. Die von den Teilnehmern „gemolkene” Menge zählte für die Punkte, die dem Kirchenchor den Gesamtsieg bescherte.

Am Sonntagmorgen wurde das Oktoberfest mit einen Frühschoppen fortgesetzt. Nachmittags spielte das St. Donatus Bläserchor aus Schafhausen als musikalischer Gast zum Kaffeekonzert auf.