Erkelenz-Granterath: Das Kreuz steht seit 100 Jahren

Erkelenz-Granterath : Das Kreuz steht seit 100 Jahren

Bereits seit Jahrhunderten gehören Wegekreuze, Bildstöcke und Kapellen zum Bild der niederrheinischen Landschaft.

Bildhauer und Architekten gaben ihnen vielfach künstlerische Schönheit und Gestalt. Zur Erinnerung an Not und Tod errichteten die Menschen sie als Sinnbild des Friedens und besonders als Schutz und Segenszeichen für die Feldflur.

Die Mehrzahl der älteren Kreuze stammt aus dem 18. Jahrhundert. Gerade die Gegenreformation war kreuzfreundlich, weil sie bei der Verschmelzung der uralten Bitt- und Feldprozession mit der Fronleichnamsprozession die Kreuze für die Erteilung des Segens benötigte.

Als Zeichen tiefer Frömmigkeit setzten die Granterather vor 100Jahren südlich der Ortslage, an der heutigen Straße „Am Kreuz” ein Steinkreuz. Die Inschrift auf der Marmortafel am Fuße des Kreuzes weist auf das Alter hin: „ Rette o Herr meine Seele Mein Jesus Barmherzigkeit 1905”.

Dieses neugotische Kreuz wurde in einem sumpfigen Gelände errichtet, dass nach Trockenlegung die heutige Straßen und Besiedlung im südlichen Teil ermöglichte.