Heinsberg-Oberbruch: Das Heft des Handelns in die Hand nehmen

Heinsberg-Oberbruch : Das Heft des Handelns in die Hand nehmen

Wer in diesen Tagen in der Bauwirtschaft überleben will, muss flexibel auf die sich ständig verändernden Markbedingungen reagieren und Mitarbeiter in seinen Reihen haben, die unter den erschwerten wirtschaftlichen Bedingungen ihre Leistungsfähigkeit zu steigern wissen.

Dass diese Voraussetzungen bei der Unternehmensgruppe Frauenrath gegeben sind, unterstrich die Weihnachtsfeier in der Oberbrucher Festhalle.

„Mit dem Gesamtergebnis können wir zufrieden sein, wenn auch in einzelnen Bereichen sich die anhaltend schlechte Konjunktur in der Bauwirtschaft negativ auswirkte” erklärte Gereon Frauenrath.

Für alle Betriebsangehörigen sei es in der jetzigen Situation wichtig, die betriebliche Entwicklung nicht an die äußeren schlechten Bedingungen zu koppeln. Er forderte die Mitarbeit auf: „Wir müssen das Heft des Handelns selbst in die Hand nehmen und nicht auf veränderte Rahmenbedingungen hoffen.”

Durch Verbesserung der Organisation und der Arbeitsabläufe gelte es, Zeit und Kosten einzusparen und darüber hinaus die Produktivität zu steigern. Umstellungen seien notwendig und müssten von allen im Unternehmen angenommen und dauerhaft umgesetzt werden.

Er appellierte nachdrücklich: „Klischeehaftes Denken ist schon lange nicht mehr gefragt.” Mitdenken, selbständig im Sinne der Unternehmensziele zu handeln und Verantwortung zu übernehmen, seien vielmehr Eigenschaften, die die heutige Berufswelt forderte.

„Wenn wir alle mit dieser Einstellung unsere tägliche Arbeit verrichten, werden wir in unserem Bestreben, unsere Kunden zufrieden zu stellen und unsere Arbeitsplätze zu erhalten, auch in Zukunft erfolgreich sein”, so Gereon Frauenrath mit Blick in die Zukunft.

Ausbildungsrate

Besonders stolz verwies er darauf, dass die Unternehmensgruppe ihrer gesellschaftlichen Verpflichtung nachkomme und ihre Ausbildungsrate deutlich über zehn Prozent halte. So galt ein besonderer Gruß den 14 neuen Lehrlingen des Unternehmens, denen er für den zukünftigen Berufsweg viel Erfolg wünschte.

Ein Glückwunsch galt den ehemaligen Azubis zur bestandenen Prüfung, wobei das Bauunternehmen mit Sebastian von Birgelen aus Waldenrath als Kanalbauer und Norbert Derichs aus Linnich-Kofferath als Straßenbauer in diesem Jahr gleich zwei 1. Kammersieger in seinen Reihen hat.

Den eigenen Nachwuchs selbst auszubilden, sei bei Frauenrath schon seit Jahrzehnten selbstverständlich, so Gereon Frauenrath. Die Aussage in den Lehrlingen von heute die Führungskräfte von morgen zusehen, sei in diesem Unternehmen keine leere Floskel, wie zahlreiche innerbetriebliche Beispiele bewiesen.

Dass die Frauenrath-Belegschaft nicht nur ihr Handwerk versteht, spiegelte schon seit Jahren der „Showteil” des Abends wieder, bei dem die „Künstler” aus allen Berufsgruppen der Firmen kommen. Sie sorgten auch diesmal wieder für einen Sturm der Begeisterung im Saal.

Jubilarehrung

Zuvor wurden allerdings noch langjährigen Mitarbeitern gedankt: Für 40 Jahre Engagement im Unternehmen Hans Ponßen und Ewald Börsch; 35 Jahre Peter Wagels; 30 Jahre Heinz-Josef Lüttgens, Johann Wennmacher und Willi von Birgelen; 25 Jahre Peter van Birgelen und Heinz Schmitz; 20 Jahre Josef Schröder, Andreas Kleisa, Frank Schleicher, Johannes Joachim und Hans-Peter Schuen; 15 Jahre Norbert Waye, Klaus Brandhofe, Heinrich Mertens, Christoph Hohn, Walter Niessen, Dieter Schmitz, Jörg Rongen, Günter Spätgens, Josef Geiser, Thomas Hülsen, Albert Dos Santos, Adria Christ, Harald Esser, Dirk Frenken, Hans-Peter Küppers, Werner Mevissen, Heinz-Willi Schröders, Elke Herwig, Engelbert Hohn und Karin Fassbender; 10 Jahre Heinrich Dautzenberg, Volker Rütten, Volkmar Miebach, Naser Gashi, Bernd Rosenkranz, Johann Spangenberg, René Schmitz, Thomas Schmidt, Frank Eilbrecht und Marc Heutz.