Rath-Anhoven: Das Gras und der Neubau wachsen

Rath-Anhoven : Das Gras und der Neubau wachsen

Es geht mit schnellen Schritten zügig voran, die lange Durststrecke hat bald ein glückliches Ende gefunden.

Einem neuen Sportplatz für Viktoria Rath-Anhoven steht nun nichts mehr im Wege, wie der Vorstand bei einem Pressegespräch auf dem zukünftigen Platz berichtete.

„Als Ziel für die offizielle Eröffnung des neuen Sportplatzes und des Clubhauses haben wir uns den 25. Juli diesen Jahres gesetzt”, betonte der Vorsitzende von Viktoria, Werner Esser.

Dass dieses Ziel erreicht wird, ist für ihn gar keine Frage. Kein Wunder, kann sich der Verein doch über viele fleißige Helfer freuen, die tatkräftig anpacken, damit in rund vier Wochen alles fertig ist.

Doch bevor es überhaupt dazu kam, galt es viele Hindernisse und Hürden aus dem Weg zu räumen. So sei bereits seit rund 30 Jahren bei Viktoria der Wunsch nach einem neuen Soprtplatz immer wieder ein Gesprächsthema gewesen. Doch erst vor kurzem nahm das Projekt endlich Gestalt an.

Etwas, was der Verein nicht zuletzt seinem Vorsitzenden verdanke, hieß es dazu. Esser, der seit rund fünf Jahren für die CDU im Wegberger Stadtrat tätig ist, habe immer wieder nachgebohrt, woran die Verwirklichung des neuen Sportplatzes scheiterte.

So kam es dann auch endlich dazu, dass die Grundstücksfrage geklärt werden konnte. Das Grundstück war noch nicht ganz im Besitz der Stadt, da war für den Vorstand der Viktoria klar: „Jetzt muss zügig gehandelt werden”.

Damit keine weitere Hürden den Weg zum ersehnten Ziel versperren, wurden die Bauarbeiten für den neuen Sportplatz kurzerhand von den Vereinsmitgliedern selbst übernommen. Für den Kauf des Zaunes und eines Ballfanges gab es von der Stadt einen Zuschuss von 15 000 Euro.

Die Vorarbeiten, die vor dem Einsäen notwendig waren, wurden erledigt. Dazu gehörte nach Baubeginn im Herbst 2001 das Einbringen von über 1000 Triangellöchern.

Diese Löcher wurden anschließend mit Kiesel aufgefüllt, und sollen künftige Regengüsse schnell auffangen. Nachdem die künftige Rasenfläche mit Mutterboden ausgerichtet war, nahm der Wegberger Bauhof im April die Einsaat des 66,5 Meter mal 110 Meter großenen Spielfeld vor.

Neben dem Spielfeld, arbeitet der Verein seit April diesen Jahres an einem weiteren Projekt; einem Clubhaus, in dem sich die Schiedsrichter umziehen und duschen können.

Darüber hinaus sollen dort auch die Geräte für die Rasenpflege untergebracht werden können. Jetzt sei der Bau bereits so weit fortgeschritten, dass in den nächsten Tagen mit der Installation von Wasser und Strom begonnen werden könne.

Dies sei insbesondere dem Ehrenvorsitzenden Matthias Jansen sowie Karl-Heinz Mathissen, Herbert Hollendung, Heinz Hansen und Horst Lüdtke zu verdanken, die in kürzester Zeit den Rohbau für dieses Clubhaus erstellt haben.