Inden: Das Entsorgen des Indener Restmülls wird günstiger

Inden : Das Entsorgen des Indener Restmülls wird günstiger

Die Gebühren in der Gemeinde Inden für das Entsorgen des Restmülls sinken. Diese Empfehlung hat der Bau- und Vergabeausschuss in seiner jüngsten Sitzung an den Rat der Gemeinde ausgesprochen. Die neuen Gebührensätze sind also noch nicht beschlossen.

Dass der Rat sich anders entscheiden wird, gilt aber als sehr unwahrscheinlich. Die Gebühren für Kanal und Grundstücksentwässerung steigen dagegen, die Straßenreinigung wird günstiger, bei den Friedhofsgebühren ändert sich nichts.

Das 14-tätige Leeren der Restmülltonne entwickelt sich folgendermaßen: 60 Liter 92,20 Euro (2015: 109,98); 120 Liter 165,60 Euro (187,40); 240 Liter: 312 Euro (342,26). Die Gebühren für den Abfallsack und den Bio-Abfallsack bleiben unverändert, das gilt auch für das Leeren der Bio-Tonne. Die Gemeindeverwaltung begründet die sinkenden Sätze mit geringeren Entsorgungskosten.

Die Schmutzwassergebühr steigt je Kubikmeter von 3,37 auf 3,68 Euro, die Niederschlagswassergebühr verteuert sich um zwei auf 98 Cent je Quadratmeter versiegelter Fläche. Das tatsächliche Schmutzwasseraufkommen ist gesunken, die Kosten für die Aufbereitung dagegen gestiegen. Die Gebühr pro Kubikmeter abgefahrenen Fäkalschlamm wird daher von 18,60 auf 19,90 Euro angehoben.

Der Winterdienst wird spürbar günstiger. Aufgrund des letzten milden Winters seien die Ausgaben für die Gemeinde hier geringer gewesen, den Überschuss gibt die Gemeinde mit geringeren Gebühren an die Bürger zurück. Ab dem kommenden Jahr sind pro laufendem Meter Grundstücksfront 30 Cent zu zahlen statt bisher 50.

Die Friedhofsgebühren bleiben konstant. Die Ausgabeposten Grabbereitungen und Unterhalt der Friedhöfe seien kostendeckend gewesen. Der Verlust, der wegen der rückläufigen Benutzung der Leichenhallen und Inanspruchnahme der Kühlzellen entstanden ist, wird aus Haushaltsmitteln ausgeglichen.

(jan)