„Damit die Leute aus eigener Kraft leben können”

„Damit die Leute aus eigener Kraft leben können”

Kreis Heinsberg. Gemeinsame Hilfen zur Gesundheitsfürsorge und Existenzsicherung sowie zur Selbsthilfe sind die Ziele.

Der Kreisverband Heinsberg der Arbeiterwohlfahrt arbeitet ab sofort enger mit dem Indien-Hilfswerk Heinsberg und AWO International zusammen. Möglichkeiten dazu wurden jetzt bei einem Treffen in Heinsberg erörtert.

Vor Ort war auch Barbara Gruner, Koordinatorin für humanitäre Hilfe und Entwicklungsarbeit bei AWO International in Berlin. Sie dankte allen im Kreis Heinsberg, die sich seit Ende des vergangenen Jahres für das Hilfsbündnis „Aktion Deutschland hilft”, in das AWO International eingebunden ist, engagierten.

Grunder berichtete über bereits verwirklichte Tsunami-Nothilfen und laufende Wiederaufbauprojekte sowie zukünftige Vorhaben. Mit einem Gesamtvolumen von mehr als 1,5 Millionen Euro startete AWO International ein Hilfs- und Wiederaufbauprogramm für die von der Tsunami-Katastrophe betroffenen Menschen in mehr als 150 Dörfern entlang der indischen Region Tamil Nadu.

Vorsitzender Heribert Kamps erinnerte an die vom Indien-Hilfswerk initiierte Gründung des „Life Help Centre”, einem heilpädagogischen Zentrum für behinderten Menschen in Madras. Unabhängig von den Flutopferhilfen gehe es darum, dieses Zentrum langfristig zu sichern und einkommenssichernde Maßnahmen zu schaffen. „Wir wollen dazu beitragen, dass die Leute aus eigener Kraft leben können”, nannte Kamps eine der wichtigen Zielsetzungen.

AWO-Kreisvorsitzender Josef Krawanja gab bekannt, dass der AWO-Kreisverband ein Sonderkonto „Madras” bei der KSK Heinsberg eingerichtet hat: Nr. 31310, BLZ 31251220, Verwendungszweck: Madras.