Erkelenz: „Collegium vocale” sagt mit Mozart-Werken ade

Erkelenz : „Collegium vocale” sagt mit Mozart-Werken ade

Mit einem bewegenden, wahrhaft wundervollen Konzert verabschiedete sich das vom ehemaligen Kantor der Pfarre St. Lambertus in Erkelenz, Klaus Paulsen, ins Leben gerufene „Collegium vocale” von seinem Publikum.

Zu diesem Abschiedskonzert, bei dem zwei großartige Werke des Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart (1756 bis 1791) zu Gehör gebracht wurden, waren viele Besucher in die Pfarrkirche gekommen.

Für sein letztes Konzert hatte der 1992 gegründete Kammerchor die Lauretanische Litanei und das Te Deum von Mozart ausgesucht. Die Sänger hauchten mit ihren Stimmen, begleitet von einem kleinen Streichorchester und Kantor Stefan Kamp an der kleinen Chororgel, Mozarts Stücken der Anrufungen Mariens Leben ein.

Bereichert wurde das musikalische Spiel durch zwei Flöten, die das kleine Orchester beim Te Deum gekonnt unterstützten. Vor allem aber der Part der Sopranistin fand beim Publikum großen Zuspruch.

Ein weiterer Hörgenuss stellte das grandiose „Exultate jubilare” für Sopranistin und kleines Orchester dar. Solistin Stephanie Kunschke bewegte die Zuhörerschar mit ihrer klaren, wunderschönen und vor allem sehr klangvollen Stimme.

Besonders schön anzuhören war auch das Schluss Halleluja mit seinen durchaus als sehr schwierig zu bezeichnenden Koloraturen.

Viel Beifall und auch etwas Wehmut beendete schließlich das wunderschöne Abschiedskonzert des „Collegium vocale”.