Kreis Heinsberg: Clusterkopfschmerz: Studie vorgestellt

Kreis Heinsberg : Clusterkopfschmerz: Studie vorgestellt

Einen wichtigen Gast, nämlich Dr. Harald Müller, den Präsidenten des Bundesverbandes der Clusterkopfschmerz-Selbsthilfegruppen (CSG), begrüßte Jakob C. Terhaag, Leiter der CSG Heinsberg, bei einem Treffen der Mitglieder in den Räumen des Selbsthilfe- und Freiwilligen-Zentrums (SFZ).

Der Naturwissenschaftler ist selbst Betroffener. Er leidet seit 1993 unter dieser Krankheit und seit 2000 an chronischen und dies heißt bei ihm an täglichen Schmerzattacken. „Man muss für sich selbst, aber auch für sein Umfeld etwas dagegen tun”, lautete denn auch sein Appell an diesem Abend an den großen Kreis der anwesenden Betroffenen und Interessierten, denen er über seine eigenen Erfahrungen berichtete.

Als weiteren Gast begrüßte Jakob C. Terhaag an diesem Abend den AOK-Präventionsberater Klaus Poschen bei der Selbsthilfegruppe. In Deutschland, so hat eine Studie zur Situation der Clusterkopfschmerz-Patienten ergeben, dauert es im Schnitt etwa acht Jahre, bis diese Krankheit richtig diagnostiziert und therapiert wird.

In den Niederlanden vergehen nach Angaben der CSG beispielsweise nur rund drei Jahre bis zur richtigen Diagnose. Die Ursache dafür sieht man vor allem in der mangelnden Kenntnis dieser Krankheit in der Ärzteschaft und die auf diesem Gebiet mangelnde Berücksichtigung bei der Ausbildung der Mediziner. Die CSG Heinsberg, die derzeit rund 35 Mitglieder zählt, gehört mit ihrem Gründungsdatum im Oktober 2001 zu den ältesten Gruppen im Bundesverband. Die Gruppe trifft sich jeweils am ersten Dienstag in ungeraden Monaten um 20 Uhr in den Räumen des SFZ. 02455/9309954.