Heinsberg: Christuskirche wird bald auch Kulturzentrum sein

Heinsberg : Christuskirche wird bald auch Kulturzentrum sein

Die Christuskirche in Heinsberg liegt gleich vorne an, wenn man die Innenstadt von Süden über die Erzbischof-Philipp-Straße betritt. Und diese Kirche wird in gar nicht so langer Zukunft zu einem „Juwel” werden, davon ist Erich Gerards überzeugt. Die sanierungsbedürftige Evangelische Kirche soll nicht nur saniert sondern auch erweitert werden zur „Offenen Christuskirche”, einem Gemeinde- und Kulturzentrum im Herzen der Kreisstadt, offen für die Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde und Menschen aller Konfessionen.

Erich Gerards ist stellvertretender Vorsitzender des „Kirchenbauvereins Christuskirche Heinsberg”, der sich zu seiner ersten Mitgliederversammlung im Gemeindezentrum „Arche” traf. In einem Jahr, zum Jahreswechsel 2011/2012, soll Baubeginn sein, das hat sich der Vorstand des Kirchenbauvereins unter Vorsitz von Pfarrer Sebastian Walde vorgenommen.

Die Baupläne liegen zurzeit dem Kirchlichen Bauausschuss der Evangelischen Landeskirche zur Begutachtung vor. Das braucht seine Zeit und so ist mit der Genehmigung des Bauvorhabens durch die Landeskirche wohl erst im Sommer 2011 zu rechnen.

Die vorliegenden Baupläne, die der Architekt Professor Dr. Ludwig Rongen, Beisitzer im Kirchenbauvereinsvorstand, ehrenamtlich erstellt hat, versprechen viel, ein architektonisch sehr ansprechender Anbau, ein modern und offen gestalteter Kirchenraum und eine in die städtische Umgebung integrierte Außenanlage.

Sanierung und Erweiterung der Christuskirche werden 1,25 Millionen Euro kosten. Neben Eigenmitteln der Kirchengemeinde soll das Gemeindezentrum „Arche” zur Finanzierung der Baukosten verkauft oder vermietet werden. Es verbleibt eine Lücke von 300.000 Euro, die der Kirchenbauverein schließen möchte über Spenden, Aktionen der Gemeinde und die Beiträge der Mitglieder des Kirchenbauvereins.