Chormusik und russische Volksweisen

Chormusik und russische Volksweisen

Erkelenz (an-o) - Die Schwarzmeer Don Kosaken gastieren am 15. Februar in der St. Lambertus Kirche. Ganz in der Tradition der in den 30er Jahren gegründeten Kosakenchöre pflegen die sie die Gesänge der russisch-orthodoxen Liturgie und der alten Volksweisen ihres Heimatlandes.

Seit fast 30 Jahren tritt das Ensemble unter der Leitung von Vassil Kantchev in Europas Kirchen und Konzertsälen auf und bringt dem Publikum die Vielfalt der russischen Musikkultur nahe.

Der Gründer und Leiter der Schwarzmeer Don Kosaken - Vassil Kantchev - begann seine Karriere 1963 als Solist im Rundfunk- und Fernsehchor Sofia. Dieser gilt noch heute als einer der besten Chöre der Welt. Aus diesem Ensemble heraus entstand 1973 das Orthodoxe Oktett, das in den darauf folgenden Jahren durch die Konzertsäle der Welt tourte. 1988 machte das Orthodoxe Oktett sich selbstständig, und seine Sänger beglücken seitdem ihre Zuhörer als die Schwarzmeer Don Kosaken.

25 Mitglieder

Heute zählen zu diesem Chor 25 Mitglieder, die von den Konservatorien Russlands und Bulgariens stammen. Das berühmte Ensemble steht in dem Ruf, einen ganz besonderen Klang erzeugen zu können und wird deshalb gerne von Europas Opernhäusern für Chorsätze verpflichtet.

Die Schwarzmeer Don Kosaken brillieren nicht nur als disziplinierte Chorsänger, sondern überzeugen auch als Solisten. Tiefste Bässe und glasklare Tenöre harmonieren im Chor. Durch die gekonnten Wechsel zwischen tragfähigem Piano und voluminösem Forte erzeugen sie eine Spannung, die dem Konzert nicht selten den Charakter eines meditativen Erlebnisses verleiht.

Aber mehr noch: Durch die orthodoxen Gesänge und Melodien der slawischen Völker wird ein Zeichen der Ökumene und Annäherung gesetzt.

Vorverkaufsstellen in Erkelenz: Reisbüro Ruffert, Markt 7; Buchhandlung Wild, Markt 4; Buchhandlung Viehausen, Kölner Straße 14b; Pfarramt St. Lambertus, Johannismarkt. Der Eintritt kostet zwölf Euro.