Hückelhoven: Bushaltestelle am Rathaus: Wohin mit dem Regenwasser?

Hückelhoven : Bushaltestelle am Rathaus: Wohin mit dem Regenwasser?

Der Verwaltungsvorschlag für die geplante Bushaltestelle am Rathaus kam im Bau- und Umweltausschuss nicht gut an.

Die rund elf Meter lange und knapp drei Meter hohe Bushaltestelle sollte in die Neugestaltung des Wildauer und des Breteuilplatzes an der Parkhofstraße integriert sein.

Darüber hinaus sollte die Fassade des alten Rathauses mit ihrem Relief durch die Haltestelle nicht gestört werden. Der Glasbau sollte darüber hinaus dazu beitragen, dass der Blick auf die Fassade des alten Rathauses nicht gestört werde.

Ein entsprechender Förderantrag sei noch nicht genehmigt, sei aber „sehr hoch priorisiert”, wie die Verwaltung in der Beschlussvorlage mitteilte. So würden von den 70.000 Euro Baukosten nur 13.000 aus dem Stadtsäckel stammen.

er Bau des Modells „Composition” ist als feuerverzinkter Stahlrahmen mit Verglasung nach hinten und an den Seiten geplant. Geplant sind auch Buskapsteine aus belgischem Granit, wie es sich auch auf der Parkhofstraße befindet, über eine Länge von 15 Metern. Der Technische Beigeordnete Dr. Achim Ortmanns bezeichnete die Architektur der Haltestelle als „bewusst zurückgenommen”, um nicht in Konkurrenz mit der Rathausfassade und dem dort angebrachten Steinrelief zu treten.

Die Mitglieder des Ausschusses fürchten allerdings, dass bei Regenwetter das Spritzwasser entweder die Fassade des Rathauses oder aber die wartenden Fahrgäste einnässen könnte, da die Dachkonstruktion wahrscheinlich ein Ablaufen des Regenwassers nicht gewährleiste. Die SPD lehnte ebenso wie die CDU die Planung in der vorgelegten Form ab. So wurde das Thema ohne Beschluss zurückgestellt.