Waldfeucht: Bunte Kraniche tragen Hoffnung nach Japan

Waldfeucht : Bunte Kraniche tragen Hoffnung nach Japan

Zwei Körbe voll mit gefalteten, bunten Papierkranichen in allen erdenklichen Größen stehen auf einem Tisch im Bürgertreff Waldfeucht. Auf Etiketten wurden die Preise zu 30 und 50 Cent ausgezeichnet. Hinter dem Tisch befindet sich eine Stellwand, auf der in bunten Buchstaben „Kraniche für Japan” steht.

Und auf dem Tisch steht eine Box mit der Aufschrift „Spende für Caritas in Japan”.

Voller Eifer ist eine Gruppe von Kindern damit beschäftigt, die Origami-Kunstwerke zu verkaufen und weitere Kraniche zu falten. Die Idee zu der Aktion hatten die Geschwister Greta, zwölf Jahre, und Johannes, 13 Jahre alt. Den Geschwistern kam beim Spielen der Gedanke, etwas für die Opfer der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe im Osten Japans zu tun.

Beim Abendessen wusste Johannes dann auch wie. Und zwar wollte er Kraniche falten und diese dann verkaufen. Die Kunst des Papierfaltens, die in Japan Origami heißt, hatte ihm Greta beigebracht.

Die Mutter von Johannes und Greta, Susanna Jochims, gleichzeitig auch Caritasratsmitglied, wandte sich an Bärbel Windelen, Gemeindesozialarbeiterin des Caritasverbandes für die Region Heinsberg, um die Aktion mit ihr abzusprechen. Der Verkauf sollte im Rahmen des Trödelmarktes, organisiert vom Pfarrgemeinderat und dem katholischen Kindergarten, im Bürgertreff stattfinden. Die gesammelten Gelder sollen dann zu einem späteren Zeitpunkt offiziell an den Verantwortlichen des Diözesancaritasverbandes übergeben werden, der die Summe über Caritas International weiterleiten wird. „Jede noch so kleine Hilfe ist wichtig, denn die Menschen in Japan werden noch lange Hilfe benötigen”, betont die Gemeindesozialarbeiterin.