Kreis Düren: BUND informiert: Biogas in Düren nutzen

Kreis Düren : BUND informiert: Biogas in Düren nutzen

Klimawandel und die Probleme bei der Einrichtung von Biogasanlagen waren Themen bei einer Vortragsveranstaltung der Kreisgruppe Düren des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), die im großen Saal der Evangelischen Gemeinde Düren rund 30 Zuhörer anlockte.

Unter den Besuchern waren vornehmlich Landwirte und Mitglieder der Umweltverbände, die einen Überblick über umweltrelevante Themen erhielten.

Reiner Priggen, Mitglied des Landtags für die Grünen, leitete die Notwendigkeit des Umstiegs auf regenerative Energien aus den aktuellen Klimadaten und dem absehbaren Ende des Ölzeitalters ab. Energieeffizienz und Energieeinsparung seien zunächst wichtige Ressourcen, der Rest müsse mit erneuerbarer Energie abgedeckt werden.

Jürgen Neuß vom Aachener Planungsbüro Berg & Partner stellte Biogasanlagen mit ganzjähriger Wärmenutzung vor. Die Verschwendung von Abwärme bei der Verstromung des Biogases könne durch intelligente Planung vermieden werden. Er informierte konkret über bestehende Anlagen in Freising und Gangelt.

Andreas Dering vom Maschinenring Rheinland schilderte aber auch die Probleme und Schwierigkeiten, die es bei der Genehmigung, Planung und dem Bau von Biogasanlagen mit Behörden und Netzbetreibern geben kann.

Die Anwesenden verabschiedeten zum Ende der Veranstaltung eine von der BUND-Kreisgruppe vorbereitete Resolution. Darin wird angeregt, der Kreistag möge eine Potenzialstudie zur sozial- und naturverträglichen Nutzung nachwachsender Rohstoffe in der Region veranlassen und einen Bereich des Kreises Düren als zukunftweisendes Entwicklungsfeld erschließen.