Kempen: Bürgerzentrum Kempen: Vereine packen mächtig an

Kempen : Bürgerzentrum Kempen: Vereine packen mächtig an

In Kempen rührt sich was: Die Arbeiten zum neuen Bürgerzentrum haben begonnen.

Mit einer Baumfäll-Aktion nahmen Mitglieder der St. Katharina/St. Josef-Schützenbruderschaft jetzt das Vorhaben in die Hand. Schon kurz danach wurde in Eigenleistung eine Mauer durchbrochen, um so für die Baufahrzeuge eine Zufahrt zur Baustelle zu schaffen.

Bereits bei der Vorstellung der Planung durch die HZ hatte Bürgermeister Josef Offergeld erklärt: „Ohne den Zuschuss des Landes in Höhe von 467 320 Euro und ohne die Bereitschaft zur intensiven Eigenleistung durch die Kempener Ortsvereine hätte das Projekt nicht in Angriff genommen werden können.”

Auf dem Weg zum „Multifunktionellen Dorfmittelpunkt”, bestehend aus Schule Pfarrkirche St. Nikolaus, Pfarrheim, Klausenhof und Bürgerzentrum, müssen die Vereinsvertreter noch mächtig in die Hände spucken.

Stellvertretender Bürgermeister Walter Geiser ist mit der Koordination betraut. Am Ende wird eine Gesamtnutzfläche von 370 m2 entstehen. Der multifunktionale Raum als Zentrum des Gebäudes hat eine Größe von 240 m2 und bietet 300 Personen Platz.

Im alten Pfarrheim, das bislang für die Festivitäten des 1800-Seelen-Ortes genutzt wurde, konnten lediglich 100 Personen untergebracht werden.

Alte Bausubstanz soll erhalten werden

Im Bauvorhaben integriert ist zudem ein Mehrzweckraum von 30 m2, ein Foyer, Toilettenanlagen sowie Abstell- und Nebenräume.

Die Toilettenanlage, die Küche und die Garderobe des Klausenhofs werden im Zuge der Arbeiten saniert und stehen ebenfalls den Nutzern der Begegnungsstätte zur Verfügung. Gleiches gilt für den Innenhof.

Die neue Begegnungsstätte wird unter Inanspruchnahme des alten Pfarrhauses errichtet. Die alte Bausubstanz bleibt dabei soweit wie möglich erhalten.