Kreis Heinsberg: Bündnis verurteilt rechte Gewalt

Kreis Heinsberg : Bündnis verurteilt rechte Gewalt

Zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Patrick Fels vom NS-Dokumentationszentrum Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus lädt das Bündnis gegen Rechtsextremismus — für Demokratie und Toleranz im Kreis Heinsberg in Kooperation mit der Anton-Heinen-Volkshochschule ein.

Alle Mitglieder sowie interessierte Bürger sind eingeladen. Unter Berufung auf das Versammlungsgesetz schließt das Bündnis allerdings Personen, „die für Rechtsextremismus, Revanchismus, Antisemitismus, Ausländerfeindlichkeit und Diskriminierung stehen“, von dieser Veranstaltung aus, die am Donnerstag, 20. September, um 19 Uhr im Bildungshaus in Heinsberg an der Oberbrucher Straße 1 in der Aula im obersten Stockwerk stattfindet. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

Die aktuellen Ereignisse in Chemnitz würden zeigen, dass Fremdenfeindlichkeit sowie Rechtsextremismus und Rechtsradikalismus „ein zunehmendes Problem in unserer Gesellschaft“ seien, erklärte das Bündnis. „Wir als Bündnis gegen Rechts verurteilen auf das Schärfste rechte Gewalt und stellen uns in aller Deutlichkeit hinter die Opfer von rechter Gewalt. Deshalb setzen wir angesichts der aktuellen Geschehnisse unsere Arbeit kontinuierlich fort.“

Mit dem Vortrag will das Bündnis über die aktuellen Entwicklungen rechter Gewalt informieren sowie über Rechtsextremismus und Rechtspopulismus aufklären und über die Frage, wie diese für Bürger zu erkennen seien.

Infos gibt es per E-Mail an info@buendnis-gegen-rechts-hs.de.

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