Erkelenz: Brücke durch den Sitzungssaal im Rathaus

Erkelenz : Brücke durch den Sitzungssaal im Rathaus

Nach wie vor geht die Stadtverwaltung davon aus, dass das umgebaute Rathaus zum Jahreswechsel vollendet und betriebsbereit sein wird.

In einem Sachstandsbericht bei der Sitzung des Bau- und Werkausschusses wurde darauf hingewiesen, dass inzwischen alle Fenster eingesetzt und verglast worden seien, so dass das Gebäude nun regensicher ist.

Bei der Aufstockung und Erweiterung des Rathauses muss zum Teil auch der Bestand des Verwaltungsgebäudes verändert und hergerichtet werden. „Im besonderen Maße trifft diese Umgestaltung für den großen Sitzungssaal zu”, so der Technische Beigeordnete Ansgar Lurweg. Im Sitzungssaal muss als augenfälligste Veränderung aus Feuerschutzgründen im zweiten Obergeschoss eine Verbindungsbrücke zum neuen Treppenhaus geschaffen werden.

Außerdem seien an der Akustikdecke und an dem Parkettboden während der Dachabbrucharbeiten bedingt durch die langanhaltenden Regenfälle im Sommer 2002 Durchfeuchtungsschäden aufgetreten. Bei der Sanierung einer alten Bausubstanz müssen man mit solchen Schäden rechnen, meinte Lurweg. Sie seien allerdings nicht dramatisch.

Aufgrund dieser Umstände und des Wunsches des Ausschusses, über die Gestaltung des Saales hat der Architekt ein spezielles Konzept entworfen. So soll es abgehängte, „schwebende” Decken geben und helle Leuchten. Die Wände sollen sehr hell gestrichen werden, der vorhandene Parkettboden wird auf Vordermann gebracht.

Kernstück aller Umbaupläne ist allerdings die Brücke durch den Saal parallel zur rückwärtigen Wand. Sie soll als Stahlkonstruktion mit einem vertikalen Stabgeländer errichtet werden.

Die Baukosten für die Neugestaltung des Sitzungssaales belaufen sich auf zirka 70 000 Euro. Lurweg ist zuversichtlich, diese Kosten durch Einsparungen bei anderen Gewerken aufbringen zu können.