Keyenberg: Brand im Kopierraum hielt Jugend- Feuerwehr auf Trab

Keyenberg : Brand im Kopierraum hielt Jugend- Feuerwehr auf Trab

Ein Brand im Kopierraum der Gemeinschaftsgrundschule Keyenberg wurde am Samstagnachmittag als Übungsobjekt für die Jahresübung der Jugendfeuerwehr der Stadt Erkelenz angenommen.

Für die rund 55 Jungen und sechs Mädchen in der Jugendfeuerwehr soll diese Jahresübung dazu dienen, sich gegenseitig kennen zu lernen und die Zusammenarbeit bei Großübungen zu trainieren, um diese Erfahrung später bei Einsätzen wirkungsvoll einsetzen zu können.

Stadtjugendfeuerwehrwart Michael Tüffers konnte zur Übung nicht nur den Feuerwehrnachwuchs bei regnerischem Wetter begrüßen, sondern auch die Stadtbrandinspektoren Wolfgang Linkens, Fred Höpgens, Klaus Peters sowie Bürgermeister Erwin Mathissen, der seinerseits mit einigem Stolz auf die Truppe blickte und betonte, dass ihre Einsätze ein großer Dienst an der Gemeinschaft seien, wo jede Frau und jeder Mann dringend gebraucht werde.

Ein wachsames Auge auf den Ablauf der Übung hatte auch Kreisjugendfeuerwehrwart Reiner Wild, der der Übung als Gast beiwohnte.

Schon vorab bedankte der Bürgermeister sich herzlich beim Feuerwehrnachwuchs, weil andere Termine drängten.

Nun zur angenommenen Situation: Hausmeister Walter Rodheudt hatte beobachte, wie aus dem Kopierraum dichter Rauch drang. Sogleich informierte er die Feuerwehr, worauf die Leitstelle einen Löschzug zur Grundschule schickte, der von den Jugendgruppen 1 bis 4 der Jugendfeuerwehr der Stadt Erkelenz dargestellt wurde.

Inzwischen hatten die Schüler, Lehrer und das Personal bereits die Räumlichkeiten verlassen. Doch dann stellte der Schulleiter fest, dass noch zwei Kinder des ersten Schuljahres vermisst wurden.

Die Jugendfeuerwehr hatten jetzt die Aufgabe, mit vier Großfahrzeugen und unter Atemschutz (simuliert) die Menschenrettung sowie die Brandbekämpfung vorzunehmen. Dazu gehörte auch der Aufbau einer Wasserversorgung über 150 Meter.

Vier Trupps wurden zur Brandbekämpfung eingesetzt. Wenn auch kein Wasser durch die ausgelegten Schläuche floss, so gab es doch genügend davon von oben. Im weiteren Verlauf musste ein Trupp die vermissten Kinder aus dem Klassenraum retten.

Da es sich um eine Übung der Jugendfeuerwehr handelte, wurde das Anlegen von schwerem Atemschutz und die Bereitschaft zur gegenseitigen Unterstützung von der Theorie in die Praxis umgesetzt. Der Wille und die Bereitschaft der Jugendfeuerwehr war bei der Übung deutlich zu spüren.

Dafür dankte zum Schluss Stadtbrandinspektor Wolfgang Linkens den jungen Menschen sowie der Jugendgruppe III für die Ausarbeitung des Übungsplanes.