Baal: Bombenstimmung bei Frauensitzung in Baal

Baal : Bombenstimmung bei Frauensitzung in Baal

„Für Stimmung und Heiterkeit im Saal ist das Publikum verantwortlich!”, endete die Begrüßungsrede der Präsidentin Sibille Grates.

Die anwesenden Damen ließen sich nicht lange bitten. Sie schunkelten, klatschten und applaudierten ohne Unterlass. Das gebotene Programm der Baaler Frauensitzung machte es den Gästen leicht, ihrer Pflicht nachzukommen.

Wie gewohnt begeisterten die aktiven Närrinnen mit viel Wortwitz und lustigen Sketchen. Mit nur fünf Frauen schafften es die Baalerinnen, einen durchweg amüsanten Nachmittag zu gestalten. Die rege Beteiligung zeigte sich bereits beim Begrüßungslied. „Es war einmal ein treuer Husar” wurde gewitzt in „eine treue Mutterschar” umgewandelt.

Bärbel Knur heimste erste Lacher mit dem „Brief an die Verlobte” ein. Beim Sketch „Arbeitsamt” von Sibille Luhnen und Lysiane Hermanns konnte sich auch das Publikum beteiligen. Viele bekannte Liedbeiträge luden zum Mitsingen ein. Die erste Rakete verdiente sich Sibille Grates als geplagte Ehefrau.

Wie es sich für eine Frauensitzung gehört wurden natürlich die Männer ordentlich niedergemacht. Von dem „Häufchen Elend Mann” berichtete Bärbel Knur als Schwester Käthe. Einen schönen Showtanz boten die Mädchen der Ruricher Garde.

Viel Applaus erlangten Marita Bohme, Lysiane Hermanns und Sibille Luhnen mit dem „TV-Sketch”. Drei Fernseher und drei Sender sorgten für Verwirrung zwischen Babypflege, Kaninchenzuchtverein und Fußballplatz.

Ein weiterer Gastauftritt war der Tanz der zweiten Garde der KG Eierköpp. Odilia Stenzel aus Rurich gab ihr Leben als Magd auf einem Bauernhof zum Besten. Mit ausländischem Akzent berichtete sie von den Turbulenzen des bäuerlichen Alltags. Beim lustigen Schneemanntanz tanzten sechs Baaler Karnevalistinnen in originellen Schneemannskostümen.

Zum Finale kamen alle Aktive auf die Bühne. Das Publikum war begeistert über die gelungene Sitzung und honorierte mit heftigem Applaus. Für die Musik zwischen den Auftritten war Gregor Schumann verantwortlich.