Erkelenz: Bleibt Pinkys neuer Partner am Weiher?

Erkelenz : Bleibt Pinkys neuer Partner am Weiher?

Mit wehendem Gefieder und unter großen Geschrei watschelt die schwarze Schwänin Pinky über den zum Teil gefrorenen Ziegelweiher ihrer Bezugsperson Käthe Strömer entgegen.

Die beiden sind seit Jahren ein Herz und eine Seele. Am Donnerstag wurde ein neues Kapitel in der langen Geschichte des schwarzen Schwans und seiner tierliebenden Freundin aufgeschlagen.

Denn seit diesem Tag hat sich zu Pinky ein geheimnisvoller Artgenosse gesellt, der so manche Frage aufwirft.

Käthe Strömer berichtet im Gespräch mit der Erkelenzer Volkszeitung, dass vor Jahren Privatleute zwei schwarze Schwäne der Stadt Erkelenz schenkten: Pinky und Charly. Die Tiere wurden auf dem Ziegelweiher ausgesetzt. Ein Jahr später wurde Charly erschlagen, sehr zum Leidwesen der Tierfreunde.

Auf Drängen der Tierliebhaber bekam Pinky schon bald danach einen neuen Partner. Mit der großen Liebe war es wohl nichts, denn der neue Partner suchte das Weite. Die beiden hatten sich nicht aneinander gewöhnen können. Dennoch kam der Neue vor zwei Jahren auf eine kurze Stippvisite zurück, ohne jedoch sesshaft zu werden.

Umso größer war für Käthe Strömer die Überraschung am Donnerstag. Ist der Neue vielleicht wieder der Alte? Ist der ein Männchen?, hofft die Erkelenzer Tierliebhaberin, die zusammen mit vielen Gleichgesinnten sich um die Tierwelt auf dem Ziegelweiher kümmert. Momentan muss jeden Tag das Eis aufgeschlagen werden.

Auch wurde ein Plan aufgestellt, welcher Tierfreund sich worum kümmert. Natürlich wird auch gefüttert, was von den weißen und den beiden schwarzen Schwänen ebenso begeistert aufgenommen wird wie von den vielen Enten.

Wie es mit Pinky und seinem neuen Partner weitergehen wird, muss abgewartet werden. Käthe Strömer und ihre Mitstreiter werden es intensiv beobachten. Und wer weiß, vielleicht kommt es ja zu einer dauerhaften Bindung?