Kreis Heinsberg: „Bildstörung” im Museum

Kreis Heinsberg : „Bildstörung” im Museum

Das Kreismuseum Heinsberg zeigt vom 21. Oktober bis 2. Dezember die Ausstellung „Bildstörung” des in Selfkant-Millen lebenden Künstlers Michel Saran.

Der Ausstellungstitel lässt bereits das Stilmittel der erahnen, mit dem Michel Saran in unterschiedlichen Werkkategorien arbeitet: der Verfremdung. Massenreproduktionen von bekannten Gemälden aus verschiedenen Epochen der Kunstgeschichte bilden den Ausgangspunkt seiner Werke, die er in dem gezeigten Zyklus in unterschiedlicher Technik abstrahiert.

Seine visuellen künstlerischen Effekte setzen scheinbar Vertrautes mit Witz und Ironie in neue Zusammenhänge und stellen tradierte Sehgewohnheiten in Frage. Sarans Bilder bewirken beim Betrachter durch Irritation eine Intensivierung des Sehens, die letztlich die Wahrnehmung der Bildaussage verstärkt.

Die Ausstellung zeigt zudem auch die neuesten figurativen Werke von Michel Saran, deren feminine, aus Fundmaterial geschaffene Körper in heiterer Maskerade eine Facette seiner Philosophie der „Lebenskunst” veranschaulichen.

Die Eröffnung der Ausstellung ist am Sonntag, 21. Oktober, um 11 Uhr. Die Einführung hält Museumsleiterin Dr. Rita Müllejans-Dickmann. Die Eröffnung wird mit zeitgenössischer Flötenmusik durch Dr. Burkhardt Ollerts begleitet.

Während der Ausstellung erwartet die Besucher ein Kunstquiz. Die Teilnahmekarten liegen in der Ausstellung aus. Zu gewinnen sind eine Originalzeichnung von Michel Saran sowie ein Buchpreis der Buchhandlung Gollenstede in Heinsberg. Die Auslosung des Gewinns erfolgt unter den richtigen Antworten am Sonntag, 2. Dezember, um 16 Uhr im Kreismuseum Heinsberg.

Die Öffnungszeiten der Ausstellung: samstags von 14 bis 18 Uhr sowie sonn- und feiertags von 10 bis 12.30 Uhr und von 14 bis 18Uhr.